Die Zahl der mit dem Coronaviurs infizierten Personen in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (LEA) ist nach aktuelle Stand auf 244 gestiegen. Das meldet das Landratsamt Ostalbkreis.

Die erkrankten Personen werden innerhalb der LEA in einem separaten Quarantäne-Bereich häuslich isoliert. Das Gesundheitsamt des Ostalbkreises werde in der kommenden Woche alle negativ getesteten Bewohner und Beschäftigte erneut auf das Coronavirus testen. So soll festgestellt werden, wer sich in den vergangenen Tagen womöglich zusätzlich infiziert hat.

Seit einer Woche Kontakt- und Ausgangssperre

Nachdem vergangenes Wochenende bekannt wurde, dass sich mehrere Bewohner der LEA mit dem Coronavirus angesteckt hatten, hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Ostalbkreises am Sonntag, 5. April 2020, eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA angeordnet. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird von der Polizei überwacht. Inzwischen ist die Polizei rund um die Uhr mit jeweils zwölf Mann pro Schicht vor Ort, um die Einhaltung der Sperre zu überwachen. „Aufgrund der sehr hohen Zahl an infizierten Personen in der LEA wird die Ausgangs- und Kontaktsperre noch bis mindestens 19. April 2020 bestehen bleiben“, betonte Landrat Klaus Pavel.

Althütte