Fichtenberg Zur Belohnung Holundersekt

Die Albvereinler im Oberregenbach bei Langenburg. Foto: Privat
Die Albvereinler im Oberregenbach bei Langenburg. Foto: Privat
Fichtenberg / SWP 23.07.2013
Von seiner warmen Seite zeigte sich das Jagsttal den Wanderfreunden des Fichtenberger Albvereins. Neben schönen Aussichten stand auch eine HoldersSekt-Verkostung bei Bernulf Schlauch auf dem Programm.

Mit zwei mehr oder minder steilen Anstiegen nach Langenburg und auf die Anhöhen bei Oberregenbach waren die 23 Wanderer samt Wanderführer Karl-Heinz Weller auf der 13,5 Kilometer langen Tour durchaus konditionell gefordert. Doch es gab auch kulinarische Belohnungen.

Nach dem ersten Anstieg kredenzte "Holunderzauberer" Bernulf Schlauch eisgekühlten Holunderblütensekt und erzählte in launigen Worten von den wohltuenden Vorzügen seines in Eigenarbeit hergestellten Trankes. Die Verkostung seines Rosensekte war ein weiterer kleiner Höhepunkt. Schlauch, ein echtes "Hohenloher Original", erläuterte auch die heilende Wirkung und Bedeutung der Holunderblüte und berichtete kurzweilig von Land, Leuten und einer kürzlich erstandenen Versteinerung.

Nach dem "spritzigen Vortrag" ging es unterhalb des Langenburger Hochseilgartens hinab ins kühle Schimbachtal und über einen Naturwanderweg zum Panoramahöhenweg mit Aussicht. Der anstregendste, weil sonnigste Abschnitt führte die Jagst entlang nach Oberregenbach und dann steil aufwärts Richtung Tierberg. Zuletzt gings wieder hoch über dem Jagsttal auf schattigen Naturwegen bis nach Bächlingen - leider waren die Wege durch Pferdefreunde erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Zum kulinarischen Abschluss kehrten die Wanderer in der idyllischen "Mosesmühle" in Bächlingen ein.