Gründelhardt Wo soll es hingehen?

Gründelhardt / CHRISTINE HOFMANN 25.02.2015
Ein Handlungskonzept für die Zukunft lässt die Gemeinde Frankenhardt jetzt für 37 500 Euro von Fachleuten erstellen. Die Bürger dürfen mitplanen.

Wie kann die Ärzteversorgung langfristig gesichert und die Nahversorgung erhalten bleiben? Wie lassen sich Lebensqualität und Identifikation mit der Gemeinde ausbauen? Welche Anforderungen stellt der demografische Wandel an die Gemeinde? Antworten auf diese Fragen soll ein Gemeindeentwicklungskonzept liefern, das Leitfaden für zukunftsweisende Entscheidungen sein soll.

Bereits geplante Maßnahmen wie die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Gründelhardt, eine kombinierte Erdgas- und Breitbandversorgung und ein Klimaschutzkonzept sollen in die Konzeption integriert werden. "Ein solches Konzept kann man nicht vom Schreibtisch aus entwickeln. Da muss man die Bürger mitnehmen", sagte Bürgermeister Jörg Schmidt. Deshalb sollen Bürger, Gemeinderat und Verwaltung in den Prozess einbezogen werden. Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung, Planungswerkstätten und eine Abschlussveranstaltung sollen für Transparenz und eine breite Akzeptanz sorgen.

Das Gemeindeentwicklungskonzept gibt es nicht zum Nulltarif. Der Gemeinderat stimmte einstimmig für den Verwaltungsvorschlag, den Auftrag an das Stadtentwicklungsbüro Reschl in Stuttgart zu vergeben. Der Angebotspreis liegt bei 37 500 Euro. "Andere Gemeinden, die ein solches Konzept erstellen ließen, hatten Ausgaben in vergleichbarer Höhe", sagte Schmidt. Vergleichsangebote anderer Anbieter gab es in der Sitzung nicht. Bürgermeister Schmidt berief sich auf die guten Referenzen der Stuttgarter Stadtentwickler.