„Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheune und Fass“, diese alte Bauernregel zum Wetter hatte heuer große Gültigkeit, so Wetterexperte Martin Melber von der Wetterstation Westheim. Er errechnete eine Monatsmitteltemperatur von 11,5 Grad. Gegenüber dem langjährigen Soll von 12,7 Grad ist sie um 1,2 Grad zu niedrig. Es gab drei Luftfrosttage in zwei Meter Messhöhe und sechs Bodenfrosttage in fünf Zentimeter Messhöhe.

An 15 Tagen fiel messbarer Niederschlag, insgesamt 104,8 Liter pro Quadratmeter. Das sind 19 Prozent mehr als das langjährige Soll von 88 Litern. Die Sonne schien zu wenig. 14 Tage waren trüb und nur drei wurden als heiter eingestuft. An drei Tagen gab es Nebel, an fünf Tagen Gewitter.

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