Ellwanger Reiterumzug Weniger Zuschauer als früher

Der Reiterumzug am Kalten-Markt-Montag war dicht gesäumt von Zuschauern entlang der Marien- und der Spitalstraße.
Der Reiterumzug am Kalten-Markt-Montag war dicht gesäumt von Zuschauern entlang der Marien- und der Spitalstraße. © Foto: Franz Rathgeb
Ellwangen / Kathrin Löffler (dpa) 09.01.2019
Rund 5000 Zuschauer waren beim Reiterumzug auf dem Kalten Markt in Ellwangen dabei. Am Mittwoch geht das Programm  unter anderem mit der Bauernkundgebung in der Stadthalle weiter.

Weniger Zuschauer als in den vergangenen Jahren haben sich am Montag den Reiterumzug beim Kalten Markt in Ellwangen angesehen. Nach Angaben von Ordnungsamtsleiter Harry Irtenkauf säumten bei nasskaltem Wetter rund 5000 Pferdefreunde die Straßen der Stadt, um sich die Kaltblüter, Warmblüter und Ponys anzusehen. Bei zurückliegenden Veranstaltungen seien teils bis zu 10.000 Besucher gekommen.

Der Ellwanger Kalte Markt findet immer im Januar statt. Neben landwirtschaftlichen Ausstellungen und Verkaufsmessen ist auch eine Pferdeparade nach dem Dreikönigstag Teil der mehrtägigen Veranstaltung. Sowohl geschmückte Gespanne, Reitvereine und private Pferdebesitzer aus der Ellwanger Umgebung als auch eine berittene Abteilung der Bürgergarde der Stadt und eine Reiterstaffel der Landespolizei zählten in diesem Jahr wieder zu den Umzugsteilnehmern. Auch Musikkapellen waren dabei – allerdings zu Fuß und nicht zu Ross.

Erstmals prämierte das Preisgericht heuer Pferde und Gespanne nicht mehr auf dem Ellwanger Marktplatz. Die Reiter hatten wegen des glatten Kopfsteinpflasters um eine Verlegung gebeten. Am Montagnachmittag waren die Ellwanger Gaststätten Irtenkauf zufolge wieder voll belegt. Nach dem Umzug ließen sich die Besucher dort das Ellwanger „Nationalgericht“ schmecken: Kutteln.

Am Mittwoch endet der Kalte Markt mit diesem Programm:

  • Landwirtschaftliche Verkaufsbörse und Gebrauchtgerätemarkt von 9 bis 18 Uhr auf dem Schießwasen;
  • „Geht es ohne Düngung?“: Ausstellung der heimischen Landwirtschaft von 9 bis 18 Uhr ebenfalls auf dem Schießwasen;
  • Krämermarkt von 8 bis 18 Uhr in der Innenstadt;
  • Ökomarkt von 8 bis 18 Uhr auf dem Karl-Wöhr-Platz;
  • Bauernkundgebung um 10.15 Uhr in der Stadthalle. Dabei springt als Festredner Baden-Württembergs Justiz- und Europaminister Guido Wolf für die erkrankte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau) ein.

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