Nach 108 abwechslungsreichen und ereignisreichen Tagen ist die Kleine Landesgartenschau in Wassertrüdingen zu Ende gegangen. Bei der Abschlussveranstaltung sparten die Beteiligten nicht mit Lob. „Die Veranstaltung schrieb eine wunderschöne Erfolgsgeschichte“, versicherte unter anderem Roland Albert, Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH. Am Ende kamen rund 336.000 Besucher – viel mehr, als man erhofft hatte.

108 Tage des Genießens, des Bewunderns und des Entschleunigens sind nun vorbei“, so der auch als Kabarettist und Sänger bekannte Moderator Jochen Schaible, bevor er das Wort an den Wassertrüdinger Rathauschef Stefan Ultsch übergab. Dieser ging auf die Nachhaltigkeit der Veranstaltung in vielen Bereichen ein. Vieles wird erhalten bleiben, wie beispielsweise der goldene Steig im Klingenweiherpark. Zudem sei die Verbindung der beiden Parklandschaften über die Innenstadt „ein Glücksgriff“ gewesen. Viele Wassertrüdinger hätten an dem vorherrschenden Ambiente teilgenommen und mit Begeisterung ihre Stadt von einer neuen, aber liebenswerten Seite kennengelernt. Es sei eine „Gartenschau zum Anfassen „ gewesen, die zu dem großen Erfolg beigetragen habe. Erst kürzlich sei ein „Freundeskreis Gartenschau“ ins Leben gerufen worden, um das „Sommermärchen der Heimatschätze“ mit weiterer Nachhaltigkeit zu füllen.

Gaildorf

Großer Besucherandrang

Ultsch vergaß es nicht, seinen Dank an alle Beteiligten aus den unterschiedlichen Ebenen und Bereichen loszuwerden; viele waren ehrenamtlich tätig. Über 10.000 Teilnehmer aus mehr als 300 Vereinen hatten mitgewirkt, um die Schau zu einem einmaligen Erlebnis werden zu lassen.

„Es war eine Gartenschau für die gesamte Region“, meinte der stellvertretende Landrat Kurt Unger, der die besondere Beteiligung des Landkreises Ansbach wie auch des Freistaates Bayern hervorhob.

Die abschließenden Worte blieben Roland Albert vorbehalten, der die große Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt herausstrich, wodurch sich Wassertrüdingen durchaus gewinnbringend verändert habe. Auch dank eines hervorragenden Planungsbüros sei man derartig erfolgreich gewesen. Selbst einen Weltrekord konnte Albert noch unters Volk bringen: „In Relation zur Einwohnerzahl der Gastgeberstadt seien noch nie so viele Dauerkarten an die Frau oder an den Mann gebracht worden“, so Albert, der dann das Mikrofon an die beiden Geschäftsführer Robert Sitzmann und Peter Schubert übergab, die sich mit warmen Worten und Präsenten bei ihren wichtigsten Mitarbeitern und Helfern bedankten.

Zum Schluss wurde die Gartenschaufahne feierlich eingerollt und an die nächsten Gastgeber einer Kleinen Landesgartenschau übergeben: Lindau. Die Stadt bereitet sich längst schon aufs Jahr 2021 vor und hat zur Abschlussfeier in Wassertrüdigen einiges beigetragen. Man habe viel gelernt und abgeschaut, was man in zwei Jahren zum Nutzen der Stadt am Bodensee gewinnbringend einsetzen möchte.

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