Frankenhardt Vom Festplatz in den Einsatzwagen

Entspannt nimmt Abteilungskommandant Achim Rupprecht (rechts) nach dem Fehlalarm wieder am Fest teil.
Entspannt nimmt Abteilungskommandant Achim Rupprecht (rechts) nach dem Fehlalarm wieder am Fest teil. © Foto: Christine Hofmann
Frankenhardt / Christine Hofmann 12.06.2018
Die Feuerwehr Oberspeltach richtete das zünftige Scheunenfest aus – und musste während des Festbetriebs ausrücken.

Längst hat sich das Scheunenfest, das die Abteilung Oberspeltach der Frankenhardter Feuerwehr am Sonntag bereits zum neunten Mal ausgerichtet hat, zu einem Dorffest entwickelt. Hunderte Besucher strömen in Hassels Scheune, erfreuen sich an bayerischen Köstlichkeiten, zünftiger Musik und der Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Einige Gäste reisen mit Oldtimer-Bulldogs an, viele kommen in Dindl und Lederhose. Kurzum: Die 28 Feuerwehrkameraden, ihre Ehefrauen und weitere freiwillige Helfer haben bei dieser Veranstaltung stets alle Hände voll zu tun.

Pünktlich zur Kaffeezeit wurde es turbulent auf dem Festgelände. Die Sirene ging los und rief die Feuerwehrmänner zum Einsatz. Sie ließen Zapfhahn und Grillzange los und rannten zum Magazin. „Wir sind sofort mit zwölf Mann ausgerückt und hatten zwölf weitere Männer in Wartestellung“, berichtete Abteilungskommandant Achim Rupprecht nach dem Einsatz.

Die Einsatzkleidung wurde über die Lederhosen gezogen und schon ging es mit Blaulicht und Martinshorn los. Kurz darauf kam die Entwarnung: Es handelte sich, wie bereits am Freitagabend, um einen Fehlalarm. Nach 20 Minuten waren die Einsatzkräfte – wieder in Lederhosen – zurück am Getränkestand und am Grill. Der Festbetrieb konnte weitergehen.

„Drei Jahre lang war die Sirene in Oberspeltach defekt. Jetzt ist sie frisch repariert – und geht gleich zweimal hintereinander los“, wunderte sich Rupprecht. „Beim ersten Alarm am Freitag klang sie allerdings noch etwas jämmerlich.“

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