Bilanz Viele Unfälle auf kurzer Strecke

Fichtenau / HARALD ZIGAN 18.03.2013
Die Polizeidirektion in Heidenheim legte jetzt ihre Verkehrs- bilanz für das Jahr 2012 vor, die auch Unfälle auf der A 7 im Kreis Schwäbisch Hall erfasst.

Die Autobahn 7 führt zwar nur über eine Strecke von gerade mal 4600 Metern durch den Kreis Schwäbisch Hall. Aber selbst auf diesem kurzen Abschnitt, der über die Gemarkung Fichtenau verläuft, spielten sich im Vorjahr 15 Unfälle ab, bei denen ein Mensch schwere Verletzungen erlitt und vier Insassen mit leichten Blessuren davonkamen.

Zumindest auf diesem Abschnitt der A 7 im Kreis Hall ging die Zahl der Unfälle zurück - im Vorjahr hatte die Polizei noch 24 Einsätze in diesem Bereich. Aber auf der gesamten, rund 78 Kilometer langen Strecke zwischen Langenau bei Ulm und Fichtenau, für den die Autobahnpolizei in Heidenheim verantwortlich zeichnet, war das Gegenteil der Fall: Binnen Jahresfrist stieg die Zahl der Unfälle von 527 auf 578 - mit 72 Verletzten (im Vorjahr 2011 waren es noch 59).

Die Hauptrolle bei den Unfallursachen spielte nicht angepasste Geschwindigkeit mit einem Anteil von 41 Prozent, gefolgt von Fehlern beim Ùberholen.

Die Autobahnpolizisten führen in ihrer Statistik für das Jahr 2012 sogar die Stauzeiten für diesen Abschnitt der A 7 auf: In 122 Fällen kam der Verkehr für insgesamt 286 Stunden zum Erliegen.

Tagtäglich sind in diesem Bereich der A 7 zwischen Langenau und Fichtenau rund 43 500 Fahrzeuge unterwegs. Der Lkw-Anteil beträgt rund 14,2 Prozent. Zum Vergleich: Auf der A 6 rollen binnen 24 Stunden rund 51 000 Fahrzeuge durch Hohenlohe, der Lkw-Anteil liegt hier bei 35 Prozent.