Gerabronn / swp  Uhr
In Gerabronn ging es in einer Gesprächsrunde mit Bürgermeistern um die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung.

Zu einem weiteren Gespräch hatte der Förderverein Nebenbahn dieser Tage eingeladen. Beteiligt waren die Gemeindeoberhäupter Petra Weber (Blaufelden), Jacqueline Förderer (Schrozberg), Wolfgang Class (Langenburg) und Christian Mauch (Gerabronn). Es ging um die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Nebenbahn. Ziel ist es, für die rund 630.000 Euro Investitionskosten eine möglichst hohe Förderung zu erzielen.

Ein Vertreter der Westfrankenbahn berichtete über die Umgestaltungsmöglichkeiten des Bahnhofs Blaufelden, der eventuell aufgelöst und als Haltepunkt zurückgebaut werden soll. Aber auch als Haltepunkt besteht die Möglichkeit, die Nebenbahn anzuschließen.

Klaus Rieder von der DBK Historische Bahn machte den Vorschlag, in Gerabronn dauerhaft eine Dampflok zu stationieren – neben dem geplanten sonntäglichen touristischen Verkehr zwischen Mai und Oktober, bei dem ein historischer Triebwagen (der „Ulmer Spatz“) zwischen Langenburg und Blaufelden pendeln soll.

Fahrradtourismus einbinden

Ein Konzept des Fördervereins verbindet den Fahrradtourismus mit der Nebenbahn und zwar so, dass eine Verbindung von vier Tälern entstehen kann. Radfahrer und Wanderer können sich so problemlos vom Tauber- über das Vorbach- ins Jagsttal befördern lassen. Vorstellbar ist auch die Stationierung eines Schlafwagens in Gerabronn für originelle Übernachtungsmöglichkeiten für Radfahrer, wie es bereits am Bahnhof Amorbach praktiziert wird.