Gerabronn Vereine bezahlen für die Küche

ERZ 30.01.2014
Die Gerabronner Vereine werden nicht von den Gebühren für die Benutzung der Küche in der Stadthalle befreit. Das hat der Gemeinderat entschieden.

Auslöser für die Entscheidung waren Anträge des Liederkranzes Gerabronn und des Fördervereins Nebenbahn, die Hallenmiete bei deren Konzerten zu erlassen. Weil die Stadthalle nicht mehr an einen Wirt verpachtet ist, können die Vereine auch die Küche nutzen. Bürgermeister Schumm sprach sich dafür aus, die Küche den Vereinen nicht völlig kostenlos zu überlassen.

Verständnis fand Schumm unter anderem bei den Stadträten Heidegret Mayer und Helmut Bauer, die dafür plädierten, die Küchengebühr bei kulturellen Veranstaltungen um 25 Prozent zu reduzieren. Frank Mäschig und Hans Hacker sprachen sich dafür aus, die Küchengebühr von den Vereinen in der Höhe zu erheben wie sie alle Veranstalter bezahlen müssen.

Der Antrag von Helmut Bauer auf einen verringerten Gebührensatz wurde bei Stimmengleichheit abgelehnt: sieben Stadträte stimmten dafür, sieben dagegen, ein Stadtrat enthielt sich. Damit bleibt es bei den geltenden Gebühren. Sie reichen von 100 Euro für die Benutzung der Gläser über 180 Euro für die Benutzung von Gläsern und Geschirr bis zu 300 Euro für die Zubereitung warmer Speisen.

Einig war sich der Gemeinderat darin, dass die Hallenmiete bei kulturellen Veranstaltungen auch künftig erlassen werden kann. Einstimmig beschloss das Gremium, dem Liederkranz für sein Winterkonzert und dem Förderverein Nebenbahn für ein Konzert am 5. April die Halle kostenlos zu überlassen.

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