Fichtenberg Unterm Viechberg wird gerechnet - SKF informiert Mitglieder

Das Vereinsheim der SK Fichtenberg über dem Viechberg-Sportplatz, gesehen vom DFB-Kleinspielfeld. Der Sportplatz soll nun saniert werden. Foto: Richard Färber
Das Vereinsheim der SK Fichtenberg über dem Viechberg-Sportplatz, gesehen vom DFB-Kleinspielfeld. Der Sportplatz soll nun saniert werden. Foto: Richard Färber
Fichtenberg / RICHARD FÄRBER 04.03.2014
Der Fichtenberger Haushalt für das Jahr 2014 wurde am Freitag wie vorgelegt beschlossen. Änderungen ergaben sich nur beim Sportplatzausbau.

Die neue Kämmerin mahnt zur Sparsamkeit: Karin Essig hat am Freitag ihren ersten Fichtenberger Haushalt vorgelegt und dafür Lob von beiden Listen geerntet. Lange Haushaltsdebatten gabs nicht: Der Haushalt ist Dauerthema im Fichtenberger Rat, er wächst sozusagen aus dem täglichen Geschäft, sodass zuletzt eigentlich nur noch überprüft werden muss, ob auch alle Beschlüsse, die übers Jahr getroffen wurden, ihren Niederschlag im Zahlenwerk finden.

Der Haushalt 2014 hat wie bereits berichtet ein Gesamtvolumen von 8,06 Millionen Euro, knapp sechs Millionen finden sich an Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt, 2,14 Millionen Euro im Vermögens- oder Investitionshaushalt. Die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt wird sich voraussichtlich auf 606.000 Euro belaufen. Von den Verpflichtungsermächtigungen, die sich auf 1,583 Millionen Euro summieren, entfällt mit 908.000 Euro der Löwenanteil auf die Erschließung des Baugebietes Waldeck. Weitere Verpflichtungsermächtigungen ergeben sich vor allem bei Kanal- und Wasserleitungsmaßnahmen.

Aktuell eingearbeitet wurden die Kosten für die Sanierung des Sportplatzes am Viechberg. Grundlage ist ein Gutachten, das zwischenzeitlich vorgelegt wurde. Danach wird die Sanierung mit voraussichtlich 174.000 Euro zu Buche schlagen, wobei mit Zuschüssen und Zuwendungen in Höhe von 46.000 gerechnet wird. Die Kalkulation hat sich damit um etwa 20.000 Euro erhöht. Grund sind die Drainagen, die nicht mehr funktionieren und erneuert werden müssen. Sollte der Verein ein 10.000 Euro teures Rasentragschicht-Substrat einbauen wollen, müsste er die Kosten selbst tragen. Durch die Substratschicht würde der Platz zwar besser bespielbar, notwendig aber ist sie nicht. Der Sportplatz werde mit oder ohne Substratschicht nicht den DIN-Kriterien entsprechen, heißt es in einem Aktenvermerk. Da es in der Rotaue bereits einen Platz in DIN-Qualität gibt, sprach sich die Verwaltung gegen die Substratschicht aus..

Info Die SKF will ihre Mitglieder am Donnerstag, 6. März, informieren. In einer weiteren Versammlung soll dann beschlossen werden, ob man die Sanierung die Viechberg-Sportplatzes angehen möchte. Die Versammlung im Vereinsheim beginnt um 20 Uhr.

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