Rosengarten Umspannwerk bei Westheim im Zeitplan

Die Bauarbeiten für ein neues Umspannwerk der Stadtwerke Schwäbisch Hall bei Westheim sind in vollem Gange.
Die Bauarbeiten für ein neues Umspannwerk der Stadtwerke Schwäbisch Hall bei Westheim sind in vollem Gange. © Foto: Ufuk Arslan
NORBERT ACKER 25.07.2015
Die Bauarbeiten für ein neues Umspannwerk der Stadtwerke Schwäbisch Hall in Westheim sind im Zeitplan. Im September wird ein großer Trafo angeliefert. Bis Dezember soll dann alles erledigt sein.

Rund 2,1 Millionen Euro investieren die Stadtwerke in das neue Umspannwerk. "Damit soll die Versorgungssicherheit weiter erhöht werden", sagt Martin Menschl, Abteilungsleiter Planung/Projektierung bei den Stadtwerken. "Aufgrund der örtlichen Lage zum bestehenden Umspannwerk in der Stadtheide gibt es so ab 2016 eine zweite Einspeisung für Schwäbisch Hall und die angrenzenden Ortsteile und Gemeinden, die zum Versorgungsgebiet der Stadtwerke gehören."

Das Umspannwerk wird auf einem rund 1500 Quadratmeter großen Grundstück erbaut. Es besteht neben dem großen Trafo mit einer Leistung von 40000 Kilowatt aus einem Gebäude für die zentrale Technik sowie weiteren Anlagenteilen wie Hochspannungsschalter, Stahlbauten, Blitzschutz und sehr vielen Kabeln. "Der Trafo wandelt die 110000 Volt aus der Freileitung der Netze BW in 20000 Volt um", erklärt Menschl. "Über sogenannte Mittelspannungskabel, die derzeit verlegt werden und voraussichtlich innerhalb der kommenden drei Wochen verlegt sein sollen, wird die Energie dann nach Westheim und von dort weiter in das Versorgungsnetz der Stadtwerke eingespeist."

Baubeginn war im Mai. Momentan sind die Bodenarbeiten zur Vorbereitung der Fundamente abgeschlossen. Das zentrale Technikgebäude wird derzeit technisch ausgebaut. Im September ist die Anlieferung des Trafo geplant. Fertigstellung soll dann im Dezember sein. "Wir sind voll im Plan und sind sicher, den Neubau termingerecht fertigstellen zu können", sagt Menschl.

Die Planung der Maßnahme, die seitens der Stadtwerke schon 2013 begonnen wurde, erfolgte laut Menschl in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden sowie der Gemeinde Rosengarten. Dies bestätigt auch Bürgermeister Jürgen König. "Aufgrund dessen, dass die Aufnahme des Stroms des Windparks Kohlenstraße nur ergänzender Teil der Maßnahme für den Neubau gewesen ist, haben wir keine Probleme mit Windkraftgegnern", ergänzt der Projektleiter auf Nachfrage. "Die betroffenen Anrainer haben wir frühzeitig in den Prozess eingebunden und erhielten nützliche Tipps zur Umsetzung und auch Änderungsvorschläge, die wir in den Realisierungsprozess haben einfließen lassen."