Braunsbach Überschuss beim Wasserverkauf

Über eine halbe Million Euro kostet die Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen in Weilersbach. Archivfoto: Oliver Färber
Über eine halbe Million Euro kostet die Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen in Weilersbach. Archivfoto: Oliver Färber
Braunsbach / ELVIRA PROBST-LIPSKI 06.02.2013
Mit dem Ergebnis der Wasserversorgung 2011 ist die Gemeinde Braunsbach zufrieden. Der Jahresgewinn liegt bei 26587 Euro. Kämmerer Bernd Kluger nennt das "ein durchaus positives Ergebnis".

Bürgermeister Frank Harsch blickt bei der Wasserversorgung schon nach vorne. Größere Investitionen seien nötig. Teilweise wurde damit bereits begonnen, wie mit der Sanierung des Hochbehälter in Geislingen. Die Aufträge wurden 2012 vergeben, Fertigstellung soll 2013 sein. Im vergangenen Jahr wurden die Wasserleitungen in der Schulstraße und Panoramastraße erneuert. Derzeit werden die Aufträge für Weilersbach vergeben.

Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf mehr als eine halbe Million Euro. Für die Investitionen müssen Kredite aufgenommen werden, soweit keine Eigenmittel und Zuschüsse zur Verfügung stehen.

Gebührenerhöhungen sind derzeit nicht geplant. Bei der Beurteilung der Wasserpreise sei zu berücksichtigen, dass das hohe Eigenkapital bei der Wasserversorgung subventionierend wirke, weil es wegen des satzungsgemäßen Gewinnverzichts zinslos zur Verfügung stehe. Man erwarte künftig wieder ausgeglichene Jahresergebnisse, so die Verwaltung. Verluste oder Gewinne würden nicht geplant. Mit den Gemeinden Kupferzell und Untermünkheim ist beabsichtigt, die Wasserversorgung voraussichtlich ab 2014 in einem Zweckverband zusammenzuführen.

Harsch betont, die Bereitschaft, jederzeit qualitativ einwandfreies Wasser in ausreichender Menge liefern zu können, müsse gewährleistet sein. Es seien auch keine Risiken zu erkennen, die dieses Ziel gefährden könnten.