Eingeschlagene Zähne und verätzte Zunge: Passanten entdeckten am Mittwochabend einen schwer verletzten Kater in Witzmannsweiler, der grausam misshandelt wurde. Der Tierschutzverein Schwäbisch Hall erstattete Anzeige. Die ursprünglich auf 500 Euro angesetzte Belohnung für Hinweise wurde vom Tierschutzverein auf 750 Euro erhöht.
Nun ist auch die Tierrechtsorganisation PETA auf den Vorfall aufmerksam geworden und erhöht die Belohnung auf 1000 Euro für Hinweise, die den oder die Tierquäler überführen. „Die extreme Grausamkeit und Brutalität dieses Angriffs auf ein wehrloses Mitgeschöpf lässt jeden Tierfreund geschockt zurück“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA.

PETA verzeichnet „fast täglich“ Angriffe auf Tiere

„Wir verzeichnen fast täglich Fälle, bei denen die Vierbeiner mit Druckluftwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. Diese Tat ist besonders grauenvoll und muss aufgeklärt werden. Wir setzen uns dafür ein, den oder die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.“
Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Info: Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei (Revier in Hall: 0791/4000) zu wenden oder sich unter Telefon 0711/8605910 bei der PETA zu melden – auch anonym.