Telekom muss Grundversorgung stellen

SWP 28.03.2013

Grundversorgung Die Telekom ist zur Grundversorgung mit öffentlichen Münz- und Kartentelefonen verpflichtet. In einer Vereinbarung zwischen der Bundesnetzagentur und der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände heißt es jedoch, dass es der Telekom gestattet ist, die Gemeinden und Städte um den Abbau extrem unwirtschaftlicher öffentlicher Fernsprecher zu bitten. Extrem unwirtschaftlich heißt: weniger als 50 Euro Umsatz im Monat.

Standortabhängig Es gibt bundesweit noch rund 50 000 Telefonzellen, die die Deutsche Telekom betreibt, teilt deren Sprecher Markus Jodl mit. Es gebe immer noch Standorte, die stark genutzt werden, etwa Flughäfen oder Bahnhöfe.