Der Artikel über den tödlichen Angriff mit einem Samurai-Schwert in Stuttgart, der am 21. August in unserer Zeitung erschien, hat dafür gesorgt, dass sich ehemalige Klassenkameraden des Opfers an einer Spendenaktion beteiligen.

„Wir haben beschlossen, dass wir was für die Familie, für die Tochter tun“, sagt eine Frau, die heute noch in Schrozberg wohnt. An einem Wochenende brachte sie die Namen der kompletten Abschlussklasse der Schule Schrozberg aus dem Jahr 2000 zusammen, immerhin 28 Leute,

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 36-Jährigen, der in Kasachstan geboren wurde. Der Mann lebte bis 2007 in Schrozberg, danach blieb er im Landkreis Hall, zog mit Frau und Tochter zusammen. Später ging die Ehe in die Brüche. Ex-Frau und Tochter wohnen heute noch im Landkreis, er ging nach Stuttgart.

Um die traumatisierte Tochter zu unterstützen, die die schreckliche Tat mitansehen musste, riefen unter anderem die Deutsche Jugend aus Russland, die Landesgruppe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und der Verein Juwelt eine Spendenaktion ins Leben. Bisher gingen 3826,66 Euro auf dem Konto ein.

„Das ist sehr wichtig, dass solche Signale gesetzt werden“, betont Ernst Strohmaier, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. „Die Gesellschaft hält zusammen angesichts der schwierigen Lebenslage.“

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Wer spenden möchte, kann dies unter folgender Bankverbindung tun:

Juwelt e. V.

IBAN: DE10 6009 0100 0205 8760 05

Verwendungszweck: Familie in Not