Fichtenberg / Richard Färber In Fichtenberg schlägt die Stunde der Neulinge: Von den amtierenden Gemeinderäten treten nur sieben erneut an. Zwölf Sitze sind zu vergeben.

Es wird zwar weiterhin die bisherigen beiden Listen, aber auch etliche neue Gesichter geben im nächsten Fichtenberger Gemeinderat. Von der Unabhängigen Wählervereinigung bewerben sich lediglich die altgedienten Gemeinderäte Jörg Weckler, Mathias Munz und Klaus Wohlfarth erneut um einen der zwölf Sitze; Michael Busse und Waltraut Wiegand kandidieren nicht mehr. Bei der Demokratischen Wählervereinigung treten Ulrich Braxmaier, Wolfgang Fritz, Bianca Weiss, Horst Kleinknecht und Jochen Kühnle erneut an; Stephan Widmann und Mario Rieger hören auf. Gleichwohl wird’s spannend: Die UWV hat 14 Kandidaten aufgestellt, die DWV schickt sogar 15 Bewerber ins Rennen. Mit Timo Tschampa tritt für die UWV auch ein früherer Gemeinderat wieder an. Der Wahlausschuss hat die Vorschläge am 2. April geprüft.

Da Fichtenau die unechte Teilortswahl abgeschafft hat, wird der neue Gemeinderat erheblich schlanker: 14 statt 20 Sitze.

Der Unterschied zwischen den Listen schlägt sich im Gemeinderatsalltag zwar kaum nieder, kann aber durchaus spürbar werden, wenn’s um die großen Fragen der Gemeindeentwicklung geht. Eines der wichtigsten Themen, mit denen sich der Gemeinderat in den nächsten Jahren befassen muss, wird die Wohnbausituation sein.

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