Fichtenau Strom und Wärme dank Mist und Gülle

In diesem Motorenhaus sind der biogasbetriebene Motor und der Stromgenerator untergebracht. Privatfoto
In diesem Motorenhaus sind der biogasbetriebene Motor und der Stromgenerator untergebracht. Privatfoto
PM 28.03.2012

Die zweite Dienstagswanderung der Wanderfreunde Fichtenau führte dieser Tage über den Hahnenberg zur Spitzenmühle und nach Krettenbach. Damit verbunden war die Besichtigung des landwirtschaftlichen Betriebs der Eheleute Walter und Brigitte Langkammerer in der Spitzenmühle. Kompetent wurde die 16-köpfige Gruppe über Probleme und Möglichkeiten eines landwirtschaftlichen Milcherzeugungsbetriebs vor Ort informiert. Es wurde deutlich, welche enormen Anstrengungen und Risiken mit dem Erhalt der Wirtschaftlichkeit eines landwirtschaftlichen Betriebes heutzutage verbunden sind. Walter und Brigitte Langkammerer sind diesen bestimmt nicht leichten Weg gegangen, haben 180 Stück Vieh im Stall und eine Biogasanlage, die mithilfe von Gülle, Mist und Grasschnitt Strom und Wärme produziert. Bis es so weit war, wurden einige nicht unerhebliche Schwierigkeiten und Hürden überwunden.

Biogasanlagen mit ihren markanten, Zeltkuppeln ähnelnden Bauwerken tauchen immer öfter in der Landschaft auf. Sie dienen der umweltfreundlichen Herstellung von Strom und Wärme und liefern damit einen Beitrag zum Umweltschutz. Dass die Langkammerers den Wanderfreunden bereitwillig einen Einblick in den Betrieb gewährt und die Funktion dieser Biogasanlage ausführlich erklärt haben, dafür gilt ihnen ein großes "Dankeschön".