Rohstoffe Steinbruch: Areal bleibt im Regionalplan

Satteldorf / Harald Zigan 08.12.2018

Bereits seit 1995 ist ein 27 Hektar großes Areal für den geplanten Steinbruch bei Bölgental als „Rohstoffsicherungsfläche“ im Regionalplan enthalten. Und dabei wird es auch bleiben: Die Mitglieder des Regionalverbandes weigerten sich gestern bei ihrer Sitzung in Gaildorf, das Gebiet aus dem Regionalplan herauszunehmen. Ein entsprechender Antrag der Gemeinde Satteldorf wurde von dem 72-köpfigen Gremium bei 13 Enthaltungen abgelehnt.

Die Bürgerinitiative gegen den Steinbruch zeigte sich enttäuscht von dem Beschluss: „Es ist traurig, wie wenig der Wille der Bürger berücksichtigt wird“, sagte die Vorsitzende Stephanie Rein-Häberlen.

Die Kommune setzte mit diesem Antrag eine zentrale Forderung des Bürgerentscheides am 1. Juli 2018 um, die seinerzeit bei einer Wahlbeteiligung von 55 Prozent eine Mehrheit von 68 Prozent der Stimmen erhielt: Demnach müssen sowohl das Rathaus mit Bürgermeister Kurt Wackler an der Spitze als auch der Gemeinderat Satteldorf zwingend „alle rechtlich zulässigen Maßnahmen ergreifen“ , um die Fläche am Rande des Jagsttales „von einem Steinbruch freizuhalten“.

Vor der Abstimmung hatte Verbandsdirektor Klaus Mandel da­rauf hingewiesen, dass es im Sinne der Regionalplanung keinen besseren Standort für einen künftigen Muschelkalk-Steinbruch gebe. Ein detaillierter HT-Bericht folgt.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel