Gerabronn Stahlnetz schützt vor Steinschlag

Zum Kostenpunkt von rund 155 000 Euro erhält die Landesstraße 1037 zwischen Gerabronn und Liebesdorf einen Schutz gegen Steinschlag.
Zum Kostenpunkt von rund 155 000 Euro erhält die Landesstraße 1037 zwischen Gerabronn und Liebesdorf einen Schutz gegen Steinschlag. © Foto: Harald Zigan
Gerabronn / HARALD ZIGAN 06.10.2014
Ab heute ist kein Durchkommen mehr auf der Liebesdorfer Steige bei Gerabronn: Die Strecke wird einen Monat lang gesperrt, um im Steilhang ein Schutznetz gegen Steinschlag aufspannen zu können.

In Jahrmillionen hat der Schinderbach auf seinem Weg in die Jagst eine steile Klinge gegraben, die seit vielen Jahren immer wieder mal unangenehm auffällt: Steine und Geröll purzeln von der bergseitigen Böschung herab und machen dann die direkt am Hang verlaufende Landesstraße 1037 unsicher.

Die Steinschlaggefahr soll jetzt gebannt werden. Schon im Frühjahr wurde das heikle Areal oberhalb einer Kurve von Bäumen befreit und mit einer provisorischen Planke am Straßenrand versehen.

Ein dauerhafter Schutz wird ab heute erstellt: An drei Meter langen Felsnägeln, die mit Bohrungen in der Böschung verankert sind, kann dann ein Stahlnetz aufgespannt werden, das das Gestein im Zaum hält.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 7. November. Bis dahin ist die L 1037 zwischen Gerabronn und der kurz vor Liebesdorf gelegenen Einmündung der Kreisstraße 2515 von Michelbach/Heide her gesperrt. Der Verkehr wird über Michelbach/Heide umgeleitet. Weil es hier in der Ortsdurchfahrt eng zugeht, gibt es dort temporär ein beidseitiges Halteverbot.

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