Untermünkheim Sperbersbach: Pläne stehen

Auf Höhe der Kilianskiche fließt der Sperbersbach offen. Archivfoto
Auf Höhe der Kilianskiche fließt der Sperbersbach offen. Archivfoto
SEL 04.03.2014
Im Dezember hat Jürgen Elßer von der Bauplanung des Straßenbauamts den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens abgegeben. Wann das Verfahren beginnt, ist noch offen.

Das Planfeststellungsverfahren für die Sanierung der Sperbersbachverdolung unterhalb der Bundesstraße 19 in der Ortsdurchfahrt Untermünkheim soll in diesem Jahr eingeleitet werden. Der Bau ist - so das Regierungspräsidium Stuttgart - für 2015 geplant. Dass die ursprünglich für dieses Jahr vorgesehene Maßnahme geschoben worden ist, habe nichts mit den Stellenkürzungen zu tun, die jetzt im Zusammenhang mit nicht verwendeten Straßengeldern genannt werden, sagt Jürgen Elßer, Leiter der Bauplanung des Straßenbauamts. Grund für die Verschiebung war die Absicht, das Planfeststellungsverfahren durchzuführen. Bei diesem sollen vor dem Bau alle Bedenken der Bürger und Anlieger rechtlich gewürdigt werden.

Der Verlauf der B 19 bleibt erhalten, werde geringfügig abgesenkt, um die Oberflächenentwässerung der Gehwege zu optimieren, so das Regierungspräsidium. Für den Bau der Sperbersbachverdolung ist geplant, die östliche Mauer des alten Bachkanals zu erhalten. An der Mauerinnenseite sollen zwei Entwässerungsleitungen aufgehängt werden, durch die während des Baus provisorisch der Sperbersbach geleitet wird. Die neue Verdolung des Sperbersbachs habe eine größere Höhe und Breite als der bestehende Durchlass und ist damit für starke Hochwasser ausgelegt. Die Baustelle soll in neun Abschnitte mit einer Länge von zirka 25 Metern unterteilt werden. Grundsätzlich gelte: Anlieger sollen auf der B 19 bis zu den abgesperrten Baugruben gelangen können und von dort zu den Wohnhäusern und Läden.

Die Umleitung für den Durchgangsverkehr soll über die Westumgehung nach Hall geleitet werden. Im Falle eines Unfalls auf der Autobahn A 6 müsse auch der Umleitungsverkehr von der A 6 auf diesem Wege über Hall geführt werden, so der Plan. Insgesamt rechnet die Behörde mit einer Bauzeit von rund sechs Monaten.