Blaufelden Sitz bleibt leer Blaufelden: Mandate nicht ausgeschöpft

Das derzeit laufende Großprojekt »Sanierung Ortsmitte« in Blaufelden prägte in den letzten Jahren die Kommunalpolitik in der Gemeinde.
Das derzeit laufende Großprojekt »Sanierung Ortsmitte« in Blaufelden prägte in den letzten Jahren die Kommunalpolitik in der Gemeinde. © Foto: Harald Zigan
Blaufelden / HAZ 27.05.2014
So kann es gehen, wenn die Kandidaten-Suche vergeblich war: Im künftigen Gemeinderat von Blaufelden fällt ein regulärer Sitz weg.

Weil im Wohnbezirk Emmertsbühl (hierzu zählen auch die Dörfer Engelhardshausen, Naicha und Saalbach) zwar zwei Sitze zu vergeben waren, aber nur eine von drei Listen einen Kandidaten (Michael Häcker) aufstellen konnte.
 

An den Machtverhältnissen im Gemeindeparlament von Blaufelden ändert dieses bedauerliche Kuriosum allerdings nichts: Die "Große Koalition" aus Bauernverband, Bund der Selbstständigen und CDU ging zwar im Vergleich zum Urnengang vor fünf Jahren mit einem Sitz weniger aus dem Wahl-Rennen, verfügt mit zwölf Sitzen aber nach wie vor über die absolute Mehrheit im Gremium. Aus ihren Reihen kommt auch der Stimmenkönig: Roland Sacher aus Blaufelden verbuchte wie schon im Jahr 2009 das beste Einzelergebnis.

Mehr Federn musste die Liste "Freie Wählervereinigung und Arbeitnehmer" lassen: Die Gruppierung schrumpfte von sechs auf nur noch vier Mandate - darunter der einzige Ausgleichssitz.

Einen Sitz zulegen konnte dagegen die "Unabhängige Bürgerliste", die in den nächsten fünf Jahren mit vier Mandatsträgern im Gemeindeparlament vertreten ist - darunter mit Sabine Völkert die einzige Frau im Gremium.

Drei amtierenden Gemeinderäten gelang der Wiedereinzug ins Kommunalparlament nicht: Manfred Schmieg (Blaufelden), Günter Weckert (Blaufelden) und Robert Schuler-Flock (Mittelbach). Die Wahlbeteiligung in Blaufelden lag bei 50,2 Prozent.

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