Seitenblicke: Viel Platz im Adelheidstift

KOR 23.05.2015

Die 94 Flüchtlinge, die künftig im Adelheidstift in Kirchberg untergebracht werden, können sich glücklich schätzen. Die Zimmer in dem ehemaligen Erholungsheim für Mütter und Kinder sind geräumig und verfügen allesamt über eine eigene Toilette, Nasszelle und Terrasse. Auch Gruppenräume und Teeküchen sind vorhanden. Im großzügigen Foyer ist selbst eine Rezeption. Dort wird der Hausmeister sein Büro haben. Das Adelheidstift besteht aus einem Uralt-, einem Alt- und einem Neubau, erklärte Werner Horlacher, Fachbereichsleiter Hochbau im Landratsamt. Er koordiniert und überwacht die Arbeiten. "Wir liegen im Zeitplan", sagt er. In vier Wochen soll mit der Belegung begonnen werden. Gekostet hat die Immobilie samt 17000 Quadratmeter großem Grundstück 750000 Euro. Die gleiche Summe kommt für Sanierung und Brandschutz hinzu. Von der neuen Pellet-Heizanlage profitiert übrigens auch die Kirchberger Feuerwehr. Per Wärmeleitung soll das neue zentrale Magazin beheizt werden.

Beim Empfang der Wirtschaft hat EU-Kommissar Günther H. Oettinger mit einer Leichtigkeit über sein Spezialgebiet digitale Infrastruktur gesprochen, die ihm die wenigsten zugetraut hätten. Sein erster Auftritt beim Empfang der Wirtschaft am 18. April 2007, damals war er Ministerpräsident des Landes, wirkte dagegen irgendwie bemüht. Der Mann wächst offensichtlich mit seinen Aufgaben.