Seitenblicke: Umnutzung und Solarstrom

NOA 25.07.2015

Das auch Gebäude wiederverwertbar sind, beweist der Landkreis mit seiner Entscheidung, Teile der Kreisverwaltung im Haller Kurz-Areal unterzubringen. Ein Neubau wäre hingegen so richtig teuer geworden. Wo sich manche Verwaltungen gern weit aus dem Fenster lehnen, auch finanziell, um mit einem prachtvollem neuen Gebäude nach außen zu signalisieren, dass alles bestens läuft, geht der Landkreis Schwäbisch Hall einen anderen, einen bescheideneren Weg. Das ist gut und schont die finanziellen Ressourcen. Mit Sanierungsmaßnahmen und Modernisierungen werden die Mitarbeiter der Kreisverwaltung auch so ein Amt bekommen, dass den Ansprüchen an heutige Büroräumlichkeiten genügt.

Die Ergebnisse der Solarbundesliga für den Landkreis lassen aufhorchen. Auf den ersten Plätzen tummeln sich Gemeinden wie Wolpertshausen (Platz 1), Rot am See (Platz 2) und Blaufelden (Platz 3). Die größeren Städte im Kreis jedoch finden sich erst auf den hinteren Plätzen. Crailsheim ist erst auf Platz 23 verzeichnet, die letzten Plätze gehen an Schwäbisch Hall (Platz 29) und Gaildorf (Platz 30). Was sagt das aus? Zumindest eines: Allem Anschein nach sind die Bürger im ländlichen Raum neuen Energieformen gegenüber aufgeschlossener. Oder sie haben einfach mehr Platz auf den Dächern ihrer Häuser. Sicher spielt da auch rein, dass es in Städten mehr Mietraum gibt. Jahr für Jahr sammelt das Energiezentrum in Wolpertshausen die Zahlen zu den Photovoltaikanlagen im Kreis für die Solarbundesliga. Am Sitz des Zentrums scheint man durchschlagenden Erfolg zu haben.

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