Rot am See Seit 40 Jahren steht das Feuerwehrfest in Niederwinden bei Besuchern hoch im Kurs

Attraktion: ein Fahrzeug der Flugplatzfeuerwehr Niederstetten. Fotos: Harald Zigan
Attraktion: ein Fahrzeug der Flugplatzfeuerwehr Niederstetten. Fotos: Harald Zigan
HAZ 03.08.2015
Nach einer überschäumenden Blaulicht-Party für die jüngeren Semester am Freitag erinnerten Gerlinde Kraft und Margot Hornung beim Festabend am Samstag an die Hintergründe des Festes.

Zuweilen wird ein Unglück zum Glück - wie in Niederwinden. Aus zwei verheerenden Bränden auf den Bauernhöfen Nicklas (1975) und Hornung (1976) und vor allem aus einer durstlöschenden und hungerstillenden Stärkung der damaligen Floriansjünger (das HT berichtete) ging vor 40 Jahren das Feuerwehrfest hervor.

Noch heute werden in dem Dorf bei Rot am See kulinarische Klassiker von Schneeballen bis Spanferkel aufgetischt, die weithin einen exzellenten Ruf genießen.

Nach einer überschäumenden Blaulicht-Party für die jüngeren Semester am Freitag erinnerten Gerlinde Kraft und Margot Hornung beim Festabend am Samstag an die Hintergründe des Festes. Für die tatkräftige Festhilfe der Dorfgemeinschaft von Niederwinden wiederum bedankten sich Ehrenkommandant Albrecht Ohr und seine Feuerwehrwehrkameraden Harald Schöberl und Markus Bullinger.

Die segensreiche Arbeit der Feuerwehr für ihre Mitbürger stellte Pfarrer Matthias Hammer aus Rot am See in den Mittelpunkt seiner Predigt beim Zeltgottesdienst am gestrigen Sonntag. Vielbestaunte Attraktion an diesem Tag war ein Löschfahrzeug der Flugplatzfeuerwehr aus Niederstetten.