Schwerpunkt auf ökologischer Landwirtschaft

LERCH 09.03.2013

GAP-Reform Alle sieben Jahre wird die gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) reformiert. In seinem Entwurf zur GAP 2014 bis 2020 hat Agrarkommissar Damian Ciolos eine gerechtere Strategie vorgeschlagen, die hohe Flächensubventionen vermeiden und ökologische Gesichtspunkte besser berücksichtigen soll. Der Agrarausschuss des EU-Parlaments stimmte für Änderungsvorschläge, die das ursprünglich geplante "Greening" stark reduzieren.

Abstimmung Am 13. März stimmt das EU-Parlament über das Kompromisspapier des Agrarausschusses zur GAP ab. Anschließend müssen die Beschlüsse zur Neuausrichtung der GAP zwischen der Kommission, dem EU-Parlament und dem Ministerrat verhandelt werden. Eine Einigung wird frühestens im Juni erwartet.

Greening umfasst Maßnahmen zur Ökologisierung der Agrarpolitik. Flächengebundene Direktzahlungen werden an ökologische Bedingungen geknüpft wie zum Beispiel Einhaltung einer Mindestfruchtfolge, Erhalt von Dauergrünland und Pflege ökologischer Vorrangflächen ohne Pestizide und Kunstdünger.