Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, zieht es nach seinen flächendeckenden Kontrollen insgesamt eine positive Bilanz zur Silvesternacht im Kreis Schwäbisch Hall, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreis. So hielten sich die meisten Bürger an die Ausgangssperre sowie das Ansammlungs-, Alkohol- und Feuerwerksverbot im öffentlichen Raum - die Straßen und Plätze blieben quasi leer. Deshalb blieb auch die sonstige Polizeiarbeit im Vergleich zu früheren Silvesternächten gering. Die Ordnungshüter mussten zu weniger Streitigkeiten, Ruhestörungen, Bränden oder Unfällen ausrücken.
Neben vereinzelten Gruppen von meist Jugendlichen, die sich zum Böllern trafen, gab es aber auch wenige weitere Unvernünftige, die auf Partys gingen (wie unter anderem in Waiblingen, Schwäbisch Gmünd und Aalen), sich gegen Mitternacht auf die Straße begaben oder Widerstand gegen die Polizei leisteten.
Im Kreis Hall stach ein Vorfall in Braunsbach hervor: Ein unbekannter Mann war gegen 1.30 Uhr in der Orlacher Straße zu Fuß unterwegs gewesen. Dabei schoss er mit einer Gaspistole in Richtung zweier 8 und 14 Jahre alten Kinder in einer Hofeinfahrt. Beide wurden verletzt und in eine Klinik gebracht.
Insgesamt kontrollierte die Polizei in der Silvesternacht mehr als 200 Fahrzeuge und circa 400 Personen. Dabei wurden rund 130 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, von denen etwa 70 mit einer Anzeige geahndet wurden. 90 der 130 Verstöße richteten sich gegen die Ausgangssperre.

Landkreis Schwäbisch Hall