Region Schulwege: Kaum Verstöße bei Kontrollen

KOR 04.10.2014
Zum Schuljahresbeginn haben Polizisten auch im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Aalen verstärkt auf den Schulwegen kontrolliert. Es gab relativ wenige Verstöße, heißt es im Resümee.

In den Kreisen Ostalb, Schwäbisch Hall und Rems-Murr sind die Schulwegkontrollen vorläufig abgeschlossen. Bei 303 Kontrollaktionen kam es zu 324 Beanstandungen. Dazu merkt die Polizei in ihrem Bericht an, dass eine Kontrollaktion nicht bedeutet, dass nur ein Fahrzeug kontrolliert wurde. Vielmehr habe es eine größere Anzahl von Kontrollen an einem Kontrollpunkt gegeben. Dieses seien von Eltern und Vertretern der Schulen meist als positiv und erforderlich wahrgenommen worden.

"Festzustellen ist, dass erfreulicherweise nur sehr wenige Verstöße gegen die Kindersicherungspflicht (Anschnallpflicht) zu ahnden waren. Über 97 Prozent der Kinder waren richtig in den Fahrzeugen gesichert", heißt es. An beinahe allen Kontrollpunkten sei das Verhalten der Autofahrer bemängelt worden. In verkehrserzieherischen Gesprächen seien die Probleme erörtert worden. Genannt werden folgenden Situationen: "Elterntaxis" parkten oftmals an Bushaltestellen oder sonstigen ungeeigneten Örtlichkeiten möglichst nahe an der Schule; Autofahrer würden sich an Fußgängerüberwegen falsch verhalten; Schüler überquerten die Straße an anderen Stellen, obwohl ein Zebrastreifen in unmittelbarer Nähe sei; Radfahrer querten Zebrastreifen, ohne abzusteigen; Radler führen auf Radwegen entgegen der Fahrtrichtung; teilweise seien die Räder der Kinder nicht verkehrssicher ausgestattet und ältere Schüler trügen oft keinen Helm.

210 Beanstandungen gab es bei 142 Kontrollaktionen im Rems-Murr-Kreis. 91 Beanstandungen waren es 101 Kontrollen im Ostalbkreis und 23 bei 60 Überprüfungen im Kreis Hall.