Landkreis Schulentwicklung: Verfahren wird vorgestellt

SEL 04.02.2014
Wie sollen Gemeinden vorgehen, wenn sie absprechen wollen, wie sich ihre Schulen entwickeln sollen? Diese Frage soll am Mittwoch, 5. Februar, in der Eugen-Grimminger-Schule beantwortet werden.

Das Regierungspräsidium und das Schulamt werden ab 15.15 Uhr in der Eugen-Grimminger-Schule aufzeigen, warum eine regionale Schulentwicklung nötig ist und wie sie ablaufen soll. Eingeladen sind die Öffentlichkteit, Vertreter der Kommunen, des Landkreises und der Schulen. Der Hintergrund: Die Schülerzahlen sinken, vielerorts reichen sie nicht mehr aus, um den Schulbetrieb dauerhaft zu sichern. Bei der regionalen Schulentwicklung sollen sich alle Beteiligten abstimmen, welche Schulen wo bestehen bleiben oder neu geschaffen werden sollen, damit die Schüler wohnortnah unter allen weiterführenden Schularten wählen können. Auswirkungen auf die regionale Schulentwicklung - für die etliche Gemeinden aus dem Kreis bereits Anträge gestellt haben - hat auch der Fakt, welche Schulen sich zur Gemeinschaftsschule weiterentwickeln. Bislang gibt es im Kreis nur in Rot am See eine Gemeinschaftsschule. Anträge gestellt haben die Haller Werkrealschule Schenkensee, die Wilhelm-Sandberger-Schule Frankenhardt und die beiden Crailsheimer Schulen Leonhard-Sachs und Eichendorff. Am Montag, 10. Februar, will das Kultusministerium bekannt geben, welche Schulen im Land den Zuschlag bekommen sollen. Insbesondere im südlichen Altkreis Crailsheim wird die Entscheidung mit Spannung erwartet. Dort haben sich die Bürgermeister der Gemeinden Satteldorf, Frankenhardt, Kreßberg, Fichtenau und Stimpfach dafür ausgesprochen, dass in Honhardt (Gemeinde Frankenhardt) eine Gemeinschaftsschule genehmigt wird. Die Bürgermeister wollen nicht, dass alle weiterführenden Schulen zentral in Crailsheim etabliert sind.