Bühlerzell Schuldenabbau bis 2017

Die Arbeiten am Rohbau des Bühlerzeller Kindergartens schreiten voran. Auch die Grundschule daneben wird saniert. Die Investitionskosten für beide Projekte sind eine große Position im Haushaltsplan der Gemeinde. Privatfoto
Die Arbeiten am Rohbau des Bühlerzeller Kindergartens schreiten voran. Auch die Grundschule daneben wird saniert. Die Investitionskosten für beide Projekte sind eine große Position im Haushaltsplan der Gemeinde. Privatfoto
Bühlerzell / RAINER RICHTER 06.02.2014
Der Gemeinderat Bühlerzell hat den Haushaltsplan 2014 einstimmig beschlossen. Nicht begeistert sind die Räte über den Schuldenstand.

Dank guter Vorarbeit ging die endgültige Abstimmung über die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2014 problemlos über die Bühne. Plan und Satzung wurden einstimmig verabschiedet.

Der Haushaltsplan hat ein Volumen von 6,9 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 4,6 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 2,3 Millionen Euro. Für Investitionen ist eine Kreditaufnahme von 457680 Euro vorgesehen. Die Kassenkredite sollen insgesamt auf 750000 Euro beschränkt werden. Die Realsteuerhebesätze bleiben unverändert. Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt beträgt 347360 Euro, die Zinslast insgesamt 90790 Euro. Die Kredittilgung beläuft sich auf 168700 Euro.

Mit der geplanten Kreditaufnahme wird der Schuldenstand zum Jahresende voraussichtlich 2,658 Millionen Euro betragen. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1290 Euro. Die Höhe weckte nicht gerade Begeisterung bei den Räten. Positiv ist, dass sich aufgrund der Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und dank der Vorgaben im Haushaltserlass die Finanzlage der Gemeinde verbessert hat. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Gemeinde zwei größere Projekte auf den Weg bringt: Bühlerzell wird die Kindertagesstätte mit zwei Gruppen sowie zwei Kleinkindgruppen ab September 2014 betreiben und die Trägerschaft übernehmen. Zudem wird die Grundschule saniert. Nächstes Jahr ist die dritte Rate dafür mit 62000 Euro fällig. Für die Gemeindestraßen und Feldwege sind die Ausgaben auf die Höhe des Vorjahres festgeschrieben. Die Verwaltung ist zuversichtlich, dass sich die Finanzlage der Gemeinde ab 2015 verbessern werde. Der Schuldenstand werde sich bis Ende 2017 gegenüber Ende 2014 voraussichtlich um 455860 Euro verringern.

Messlatte liegt hoch