Mainhardt/Michelfeld Schluss nach zehn Jahren

Jochen Mager hat sich immer um eine gute Ausstattung des Jugendraums Jam gekümmert. Der Airhockeytisch ist mit einer Spende cofinanziert worden. Privatfoto
Jochen Mager hat sich immer um eine gute Ausstattung des Jugendraums Jam gekümmert. Der Airhockeytisch ist mit einer Spende cofinanziert worden. Privatfoto
Mainhardt/Michelfeld / JOCHEN KORTE 18.05.2013
Zehn Jahre lang hat sich Jochen Mager intensiv um Mainhardter und Michelfelder Jugendliche gekümmert. Zum 1. Juni hat er gekündigt. Mager tritt eine neue Stelle als Schulsozialarbeiter in Backnang an.

Er war Ansprechpartner für Jugend- und Lernbegleiter, Lehrer und Schüler. Er hat den Jugendraum Jam betreut, das Sommerferienprogramm mit organisiert und die Taschengeldbörse aufgebaut. Jetzt hat Jugendbeauftragter Jochen Mager seinen Tätigkeitsbericht im Rat vorgestellt - zum letzten Mal. Mager will sich beruflich verändern und in Backnang als Schulsozialarbeiter arbeiten.

Er hinterlässt offensichtlich ein bestelltes Haus. Es ist über zehn Jahre her, da geisterte das Wort "Bushäuslesszene" durch Mainhardt. Jugendliche trafen sich in Bushäuschen, tranken Alkohol und pöbelten mitunter Passanten an. Davon ist seit Jahren keine Rede mehr. Sicherlich hat Jochen Mager dazu beigetragen. Er hat viele Jugendliche ins Jam geholt, sie mit Spielen und Filmen, Fußball, Speedminton, Boule, Schwimmbadbesuchen oder auch Geocaching auf andere Gedanken gebracht. Wenngleich er zugibt, nicht alle erreicht zu haben. So die Zielgruppe der 13- bis 17-Jährigen. Die kommuniziere oft im Internet-Chat und komme nur zum Feiern vorbei. Bürgermeister Damian Komor dankte Mager für die Arbeit und wünschte ihm alles Gute.

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