Rückkehr des Winters: Siebenmal kracht es im Hohenlohekreis

SWP 09.02.2013

Unfälle Sieben Verkehrsunfälle wurden der Polizeidirektion Künzelsau nach dem einsetzenden Schneefall am Donnerstagnachmittag bis um Mitternacht gemeldet. Bei fünf Unfällen in Forchtenberg, Morsbach, Kupferzell, Neuenstein und auf der Bundesstraße 19 beim ehemaligen Scherers Rank kamen die Fahrer von der schneeglatten Fahrbahn ab und fanden sich im Graben oder an einer Verkehrseinrichtung wieder. In der Künzelsauer Innenstadt rutschte eine Radlerin auf ein Auto. Sie blieb unverletzt, ebenso die übrigen Fahrzeugführer. Insgesamt vier leicht Verletzte waren bei einem Unfall um 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 19 in Höhe des früheren Schuttplatzes zu verzeichnen. Dort war eine 20-jährige Opelfahrerin auf der linken Spur in Richtung Gaisbach auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern geraten. Sie prallte zunächst auf den entgegenkommenden Fiesta eines 22-Jährigen und dann noch frontal auf einen dahinter herannahenden Peugeot einer 21-jährigen Fahrerin. Die Bundesstraße war aufgrund der Bergungsmaßnahmen rund eine Stunde gesperrt. Der Blechschaden bei den sieben Unfällen wird auf nahezu 30000 Euro beziffert.

Gaffer Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden durch "absolut unvernünftige Autofahrer" behindert, die im Stau stehend zum Wenden ansetzten und dann aufgrund der widrigen Fahrbahnverhältnisse erst recht hängen blieben, teilt die Polizei mit. Die Rettungswagen konnten daher nur mit großer Verzögerung an- und abfahren, selbst die Streufahrzeuge konnten ihre Arbeit nur mit polizeilicher Begleitung verrichten.

Sperrung In den Morgenstunden am Freitag hatte es erneut geschneit, so dass wieder vor allem Lastwagen an den Gefäll- und Steigungsstrecken bei Waldenburg, Dimbach und beim Zuckmantel festhingen. Bei Forchtenberg rutschte eine 20-jährige VW-Fahrerin auf ein Streufahrzeug, zwischen Kemmeten und Schnaihof ein anderes Auto in den Gegenverkehr. Hier blieb es bei Blechschäden.