Unter dem Titel „Im Wettrennen ganz vorne mit dabei“ haben wir darüber berichtet, welche bedeutende Rolle den Firmen Groninger, Syntegon und Schubert aus Crailsheim, Bausch + Ströbel aus Ilshofen sowie Optima aus Schwäbisch Hall überall auf der Welt zukommt, wenn es um die Abfüllung und Verpackung von möglichen Corona-Impfstoffen geht. Etwas abseits der Achse Crailsheim-­Schwäbisch Hall mischt im Landkreis auch die ­Unternehmensgruppe Rommelag in diesem Bereich mit. Sie ist mit mehreren Standorten in Sulzbach-Laufen vertreten.
„Rommelag hat einen massiven Anteil an der Entwicklung und Herstellung von Abfüllanlagen für Impfstoffe“, betont Marketingdirektor Andreas Häußner – nicht erst seit der Corona-Pandemie. So arbeitet Rommelag mit dem Rapid Consortium und der Medizintechnikfirma Apiject in den USA zusammen. Das Alleinstellungsmerkmal von Rommelag ist die Blow-Fill-Seal-Technologie. Dabei wird ein Kunststoffbehälter hergestellt, mit einem Produkt (zum Beispiel Impfstoff) befüllt und verschlossen – das alles in einem Arbeitsgang und unter aseptischen Bedingungen. Bereits vor zehn Jahren investierte Rommelag in eine solche Entwicklung. „Damals hat kaum jemand geglaubt, dass wir dies schaffen“, sagt Geschäftsführer Ralf Bouffleur. „Jetzt haben wir es bewiesen.“
Besonders stolz ist man darauf, „mit unserer Technologie in ­Kombination mit unserem Partner Apiject neuartige Fertigspritzen zu realisieren, welche günstiger und einfacher in großen ­Stückzahlen zu produzieren sind als bisherige Lösungen“, sagt Technikvorstand Gert Hansen und fügt hinzu: „Gerade in der ­aktuellen Weltlage helfen wir, ­einen kommenden Impfstoff schnell und sicher in den Markt zu bringen.“