Ein Studienteam des Robert Koch-Instituts (RKI) ist im Oktober für etwa eine Woche noch einmal in Kupferzell zu Gast. Bei der Studie „Corona-Monitoring lokal“ wurde damals unter anderem untersucht, bei wie vielen Menschen bereits Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden können. In einer Folgeuntersuchung gehe es nun darum, die Nachweisbarkeit von Antikörpern im Zeitverlauf zu beobachten, schreibt das Landratsamt des Hohenlohekreis’ in einer Pressmitteilung. Die Frage laute: Wie hat sich die Konzentration der Antikörper in den vergangenen Monaten entwickelt?

Forscher nehmen Blut von Testpatient

Dazu hat das Robert Koch-Institut rund 300 und Einwohner aus der Gemeinde Kupferzell eingeladen, die bereits im Frühsommer an der Studie teilgenommen haben. Geplant seien jeweils eine Blutentnahme am Arm sowie die Entnahme einiger Tropfen Blut aus dem Finger. Das RKI nutze für die Untersuchungen, die vom 20. bis 24. Oktober an der Kupferzeller Carl-Julius-Weber-Halle stattfinden, die beiden Medi-Busse, die bereits im Mai im Einsatz waren.
„Gerade vor dem Hintergrund derzeit wieder steigender Infektionszahlen und im Hinblick auf einen möglichen Impfstoff sind solche Untersuchungen von immenser Bedeutung“, wird Landrat Dr. Matthias Neth in der Pressemitteilung zitiert.
„Die Studien des RKI führen immer wieder zu neuen Erkenntnissen. Daher freue ich mich, wenn Kupferzell wieder dazu beitragen kann, das Coronavirus besser zu verstehen“, fügt der Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles hinzu.