Parallel zur Kreisstraße 1838 zwischen Auenwald-Hohnweiler und Weissach-Oberweissach verläuft ein straßenbegleitender Geh- und Radweg. Der 1,2 Kilometer lange Abschnitt wird vor allem von Schülern des Bildungszentrums Weissacher Tal genutzt. Er ist Teil des künftigen Radwegenetzes des Rems-Murr-Kreises, wie das Landratsamt mitteilt.

Verbreitert und saniert

„Der Fuß- und Radweg entlang der K 1838 zwischen Hohnweiler und Oberweissach ist an den Rändern zugewachsen und wird immer schmaler. Bei Begegnungsverkehr Rad mit Rad oder auch mit Fußgängern muss einer auf den Grünstreifen ausweichen.“ Dies ist nur eine der Meldungen, die zum Radweg entlang der K 1838 von Bürgern über das Meldeportal zum Radwegenetz eingegangen sind. Das Landratsamt hat den Weg nun verbreitern und sanieren lassen.

Neben dem neu gebauten Radweg entlang der Kreisstraße 1915 zwischen Berglen-Rettersburg und Öschelbronn war dies das zweite große Radweg-Bauprojekt im Jahr 2019. „Auf dem Weg zu einem gut ausgebauten Radwegenetz im Rems-Murr-Kreis sind wir einen großen Schritt weitergekommen“, freut sich Radwegekoordinatorin Karen Fischer.

Im Zuge der Arbeiten haben Fachleute zunächst den Asphalt entfernt und die Entwässerung an den Böschungen erneuert. Es folgten ein neuer Unterbau für die Verbreiterung und eine neue Trag- und Deckschicht. Die Brücke über den Glaitenbach hat ein höheres Geländer erhalten, damit es für Radfahrer sicher ist. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 520.000 Euro.

Der Landkreis hat sich vorgenommen, das Radfahren für die Bürger attraktiver, sicherer und komfortabler zu gestalten. Freizeit- und Alltagsradverkehr im Rems-Murr-Kreis sollen dabei enger verzahnt werden. Über das Meldeportal zum Radwegenetz hatte das Landratsamt von Mai bis September zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung des Radwegenetzes im Rems-Murr-Kreis aufgerufen und dabei über 1000 Meldungen erhalten. Diese werden derzeit ausgewertet und in das Radwegekonzept des Landkreises eingearbeitet. Mit dem Ausbau des Radwegs entlang der Kreisstraße 1838 sind nun die ersten Meldungen abgearbeitet.

Die nächsten Projekte stehen schon fest


Als Nächstes hat sich das Landratsamt Rems-Murr-Kreis in Sachen Radwegeausbau Folgendes vorgenommen: die Planung der Radschnellverbindung im Remstal und den Neubau des Radwegs entlang der Kreisstraße 1834 zwischen Kirchberg/Murr und der Schweißbrücke bei Erdmannhausen. Der Ausbau der Radwegverbindung entlang der Kreisstraße 1911 zwischen Winnenden-
Schelmenholz und Waiblingen steht ebenfalls auf der Agenda der Behörde.

Weitere Infos zum Thema finden Interessierte im Internet unter www.radfahren-im-rmk.de.