Vor wenigen Wochen gab es mehrere Sichtungen am Schnittpunkt der drei Landkreise Ostalb, Göppingen und Heidenheim. Und nun scheint auch im Schwäbischen Wald ein Wolf unterwegs zu sein, wie die „Gmünder Tagespost“ in ihrer Samstagausgabe berichtet. Die Zeitung zitiert einen Handwerker aus Bettringen, der am vergangenen Mittwoch mit dem Auto in Richtung Ruppertshofen unterwegs war und ein „hundeähnliches Tier“ am Straßenrand gesehen habe. Bereits wenige Stunden zuvor hätten weitere Augenzeugen zwischen Göggingen und Eschach berichtet, sie hätten einen Wolf beim Überqueren der Straße beobachtet.

Jägermeister: Kein Hund

Die Gmünder Zeitung zitiert in diesem Zusammenhang Kreisjägermeister Martin Lang, der die Sichtungen bestätigt habe. Dass es sich dabei um einen Hund handelte, schließe er nach entsprechenden Informationen aus. In diesem Zusammenhang berichtet das Blatt über eine interessante Schilderung des Jagdexperten: Die Revierleiter und Jäger auf der Frickenhofer Höhe hätten in jüngster Zeit kaum mehr Rehe gesehen. Ein Indiz für die Anwesenheit eines Wolfes?

Vermutet werde, dass es sich bei dem gesichteten Tier um einen Jungwolf handeln könnte, der auf der Suche nach einem geeigneten Revier – oder aber nur auf der Durchreise sei.

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