Rainau-Buch / Gerhard Königer  Uhr
Die Polizei hat keine Hinweise auf Fremdverschulden im Fall des im Bucher Stausee ertrunkenen Mannes.

Der junge Mann, der am Samstagabend im Bucher Stausee ertrunken ist, war rumänischer Staatsbürger und war offenbar ein schlechter Schwimmer. Das teilte Holger Bienert, der Sprecher der Polizeidirektion Aalen mit. Hinweise auf Fremdverschulden, Drogen oder Alkohol gebe es nicht.

19-Jähriger war plötzlich im Wasser verschwunden

Der Samstag war ein extrem heißer Tag und der junge Mann war mit Bekannten zum Abkühlen an den Stausee gefahren. Sie stiegen oberhalb des Schwimmerbereichs in den See. Der Seegrund verläuft an dieser Stelle zunächst relativ flach, fällt aber dann schnell ab. Während seine Bekannten zur Seemitte schwammen, blieb der Mann in der Nähe des Ufers.

Beherzter Einsatz am Pfuhler Baggersee in Neu-Ulm: Dort hat am Dienstag ein junger Mann einen anderen Badegast vor dem Ertrinken gerettet.

Plötzlich sei er im Wasser verschwunden, teilten die Bekannten mit, die sofort nach dem Untergegangenen suchten. Wegen des trüben Wassers konnten sie den 19-Jährigen nicht finden. Auch Rettungsschwimmer der DLRG, die am Wochenende immer am See sind, suchten vergeblich. Erst ein Taucher des THW, der zufällig bei einer Übung in der Nähe war und den Alarm hörte, fand den Ertrunkenen.

Baden im Stausee auf eigene Gefahr

Rainaus Bürgermeister Christoph Konle ist betroffen vom Unglück. Die Rettungskräfte seien schnell vor Ort gewesen, konnten aber nicht mehr helfen. Er macht da­rauf aufmerksam, dass das Baden im Stausee auf eigene Gefahr erfolge.

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