Neujahr Optimistisch in die Zukunft: Kreßbergs Bürgermeister begrüßt Bürger

Zum 15. Mal bereits bat Kreßbergs Bürgermeister Robert Fischer ( rechts) am Sonntag zum Neujahrsempfang, diesmal ins neue Feuerwehrgerätehaus in Waldtann.
Zum 15. Mal bereits bat Kreßbergs Bürgermeister Robert Fischer ( rechts) am Sonntag zum Neujahrsempfang, diesmal ins neue Feuerwehrgerätehaus in Waldtann. © Foto: Mathias Bartels
Waldtann / MATHIAS BARTELS 07.01.2014
Erstmals öffentlich, erstmals im neuen Waldtanner Feuerwehrhaus: Gleich zwei Premieren gab es beim jetzt 15. Kreßberger Neujahrsempfang. Bürgermeister Robert Fischer begrüßte viele alte Bekannte.

Was das neue Jahr bringen mag, das wusste selbstredend auch das Kreßberger Gemeindeoberhaupt nicht. Worauf 2014 zurückgeblickt wird, das hingegen ist eine ganze Menge an denkwürdigen Daten. Woran Robert Fischer mahnend erinnerte. So jährt sich nicht nur der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Male, vor 75 Jahren begann auch der mörderische Zweite Weltkrieg. Übrig blieben zwei deutsche Staaten, deren Teilung vor 25 Jahren überraschend abrupt endete. Und noch ein bemerkenswerter Jahrestag: Vor 50 Jahren gab es den kinderreichsten Jahrgang in Gesamt-Deutschland - mit 1.357.304 Babys in West und Ost. 2012 waren es übrigens nur noch 673.500.

Auf die Gegenwart bezogen sagte der Bürgermeister, Deutschland habe derzeit keinen Grund zu jammern. Sorgen mache er sich deshalb weniger um künftige Schulstandorte - obwohl Kreßberg in diesem Punkt durchaus zu den gebeutelten Kommunen zählen dürfte -, sondern um die Qualifikation künftiger Schulabgänger und deren Qualität in Sachen Ausbildungsfähigkeit. Und auch die große Infrastruktur beschäftige ihn, ließ er seine Gäste wissen. Speziell der Straßenbau im Lande könnte großzügiger gefördert werden, meinte er.

Das alles indes seien Luxus-Probleme, und auch um die Gemeinde sei es nicht schlecht bestellt. Wie funktional das neue Feuerwehrhaus Süd geworden ist, davon konnten sich die Bürger vor Ort gleich selber überzeugen. Auch die Flurneuordnung Leukershausen-Mariäkappel, eine jahrzehntelange Herausforderung, sei bewältigt. "Hier ist Vorbildliches geleistet worden", sagte er.

Das gelte auch ganz allgemein fürs bürgerschaftliche Engagement. Kein Grund zur Überheblichkeit bestehe angesichts der lediglich rund 57.000 Euro, die die Gemeinde 2014 noch für den Schuldendienst aufbringen muss. 2010 waren es rund 100.000 Euro. Das verschaffe genug Handlungsspielraum, um künftige öffentliche Aufgaben konsequent und optimistisch anzugehen.

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