Oberrot Oberroter gehen in die Testphase

Diese vier Städte und zwei Gemeinden sind an dem Nachhaltigkeits-Projekt der Energie Baden-Württemberg beteiligt, darunter Oberrot. Ebenfalls mit im Boot ist die Region rund um Langenau. Screenshot EnBW
Diese vier Städte und zwei Gemeinden sind an dem Nachhaltigkeits-Projekt der Energie Baden-Württemberg beteiligt, darunter Oberrot. Ebenfalls mit im Boot ist die Region rund um Langenau. Screenshot EnBW © Foto:  
Oberrot / BRIGITTE HOFMANN 24.07.2015
Oberrot hat sich vorgenommen, Energie einzusparen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Als Partner des Energieversorgers EnBW testet die Gemeinde ein spannendes Pilotprojekt.

Mit dem Modell der "Nachhaltigen Stadt" unterstützt und begleitet die Energie Baden-Württemberg AG Kommunen auf dem Weg in eine nachhaltige Energieversorgung. Oberrot zählt zu den ausgewählten Städten und Gemeinden, die in die Testphase eingebunden sind. Im Jahr 2013 hatte der Gemeinderat sich dafür entschieden, diese Partnerschaft einzugehen.

Das Projekt Kommunales Energiemanagement (KEM), speziell ausgerichtet auf Gemeinden unter 5000 Einwohnern, befindet sich in der finalen Phase und steht nun zur Verfügung. EnBW-Projektberater Vjekoslav Keskic und Werksstudent Daniel Augustin, der darüber seine Bachelor-Arbeit schreibt, stellten es den Oberroter Gemeinderäten im Detail vor.

Bislang wurden für die Liegenschaften der Gemeinde nur Jahresdaten erfasst. Das wird sich ändern. Nachdem die Energiedaten für die Jahre 2012 bis 2014 und die der jüngsten Gebäudebegehung eingelesen sind, können nun auf Grundlage einer webbasierten Anwendung die Daten verglichen, ausgewertet, verwendet und weitergeführt werden. Das könnte sogar von mobilen Endgeräten aus geschehen. Notwendig wird allerdings bei bestimmten Verbrauchsstellen die monatliche Ablesung der Daten. Diese Arbeit könnten aber "Data Loga Boxen" übernehmen, die Daten kontinuierlich und automatisch erfassen.

Drei bis vier solcher Geräte stellt die EnBW zu Testzwecken zur Verfügung. Die Vorteile des KEM sind vielfältig: Betriebsstörungen und Einsparpotentiale ließen sich rasch erkennen, Strategien entwickeln, ein ganz individueller Energiebericht erstellen. Erleichtert wäre auch die Abrechnung der einzelnen Verbrauchsstellen, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Der Gemeinderat hatte in diesem Stadium noch nichts zu entscheiden, sondern die Sache einfach zur Kenntnis zu nehmen. Dennoch wurden Fragen laut: Wer pflegt die Daten ein? Bedeutet das nicht einen erheblichen Mehraufwand? Er halte den Aufwand für überschaubar, stellte Bürgermeister Daniel Bullinger fest.

Nach der Sommerpause soll die Testphase des KEM, basierend auf den drei Säulen Transparenz, Energieeffizienz und Maßnahmen, starten. Die nächsten vier bis fünf Monate werden dann die Erkenntnisse bringen. Es bleibt also spannend.

Gemeinde kann bereits erste Referenzen nachweisen

Sie sind dabei Mit dem Modell der "Nachhaltigen Stadt" unterstützt die EnBW Kommunen in ihrer Daseinsvorsorge und begleitet sie auf ihrem Weg in eine nachhaltige Energieversorgung. Leutkirch, Ehingen, Riedlingen, Giengen, Freiamt, Oberrot und die Region Langenau haben dabei bereits wichtige Etappen zurückgelegt.

Erfahrung "Nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz sind in Oberrot keine Fremdwörter. Erste Referenzen in Sachen Klimaschutz kann die Nachhaltige Kommune Oberrot bereits vorweisen. So hat sie sich bereits frühzeitig für ein Integriertes Klimaschutzkonzept entscheiden. Bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts wurde Oberrot von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterstützt. Diese vertrauensvolle Partnerschaft bildet nun auch die weitere Basis zur gemeinsamen Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen. In diesem Rahmen wurde Oberrot als erste Kommune für den Einsatz des innovativen Energiemanagements der EnBW AG für kommunale Liegenschaften ausgewählt." - Quelle: EnBW

SWP

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