Oberrot Oberrot hübscht sich auf

Vieles ist auf dem Hirschareal dort möglich und derzeit auch im Gespräch: Eine interessant geplante Wohnanlage mit Dorfplatz in der Ortsmitte von Oberrot gäbe sicherlich ein schönes Bild her, sind die Planer überzeugt.
Vieles ist auf dem Hirschareal dort möglich und derzeit auch im Gespräch: Eine interessant geplante Wohnanlage mit Dorfplatz in der Ortsmitte von Oberrot gäbe sicherlich ein schönes Bild her, sind die Planer überzeugt. © Foto: Brigitte Hofmann
Oberrot / BRIGITTE HOFMANN 21.05.2015
Im Ortszentrum von Oberrot gibt es eine Reihe schön angelegter Plätze. In deren Nachbarschaft, auf dem so genannten Hirschareal, könnte in absehbarer Zeit eine attraktive Wohnanlage entstehen.

Ab und zu parken Autos entlang der Hirschgasse. Ansonsten aber liegen 1500 Quadratmeter Fläche im Ortszentrum weitgehend brach. Bis zum Jahr 2002 standen dort größere Gebäude, eines ist noch vorhanden. "Möchte man sich diese Wiese leisten?", fragte Architekt Odilo Schoch in die Runde.

Zusammen mit seinem Vater, Ulrich Schoch, war er angetreten, das von ihnen erarbeitete Modell für eine Wohnbebauung auf dem Hirschareal dem Gemeinderat vorzustellen. Sowohl die Gemeindeverwaltung als auch die Firma Schoch Bauleistung aus Rosengarten sind sehr daran interessiert, dieses Gelände einer Nutzung zuzuführen.

Seit einiger Zeit schon läuft die Werbung für ein "Leben in der Ortsmitte von Oberrot". Auch liegen entsprechende Flyer aus. Das Interesse hält sich bislang noch in Grenzen, was sich mit der Vorlage von Plänen und des Modells aber bald schon ändern könnte. Sechs Interessenten gibt es, an deren Wünschen sich die Planung momentan orientiert: zwischen 45 und 78 Quadratmeter Wohnfläche, Aufzug, Balkon oder Terrasse, aber kein Garten.

Bedauert wird von allen Seiten, dass keine Gewerbetreibenden darunter sind. Jedoch wurde angeregt, vielleicht doch eine Gewerbeeinheit zumindest optional mit einzuplanen. Zentrale, aber dennoch ruhige Lage, nach Süden ausgerichtet, Nähe zur Bushaltestelle, kurze Wege für Arztbesuch und Einkauf - der Standort bietet einige Vorzüge.

Für Planer und Gemeinderat stellen sich nun diverse Fragen: Bauen, ja oder nein? Kleine oder große Häuser? In Etappen bauen und zunächst mit einem Baukörper anfangen? Und wo diesen hinsetzen? Entlang der Kaffeebergstraße, der Glashofener Straße oder der Hirschgasse? Welche Geschosshöhe, welche Dachform? Alles sei möglich, stellte Odilo Schoch fest.

Was die weiteren Planungen erheblich beeinflussen würde, das wäre ein Dorfplatz, der sich sogar über eine Straße hinweg gestalten ließe. Zunächst werden die namentlich bekannten Interessenten eingeladen, um das Modell zu präsentieren und sie auf Faktengrundlage über die Kosten aufzuklären. Eine Infoveranstaltung und die Aufnahme von Gesprächen mit regionalen Bauträgern wären dann die weiteren Schritte.

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