Sulzbach-Laufen Neuer Stoff aus Wannags Feder

Edith Wannags aus Algishofen singt nicht nur, sie schreibt auch Bücher. Am morgigen Freitag stellt sie in der Schlosskirche Schlossschmiedelfeld ihren historischen Roman "Pfauenmagd und Hirtenschuster" vor und liest daraus. Archivfoto: K-H. Rückert
Edith Wannags aus Algishofen singt nicht nur, sie schreibt auch Bücher. Am morgigen Freitag stellt sie in der Schlosskirche Schlossschmiedelfeld ihren historischen Roman "Pfauenmagd und Hirtenschuster" vor und liest daraus. Archivfoto: K-H. Rückert
SWP 23.01.2014
Edith Wannags aus Algishofen liest am morgigen Freitag auf Einladung des Heimat- und Kulturvereins Sulzbach-Laufen in der Schlosskirche. Musikalisch begleitet wird sie von Alphorn- und Harmonikaklängen.

Edith Wannags will bei dem musikalischen Leseabend des Heimat- und Kulturvereins ihren historischen Roman "Pfauenmagd und Hirtenschuster" vorstellen. Musikalisch untermalt wird der Abend von den Alphornbläsern sowie von Werner Biederstädt mit seiner "Steirischen Harmonika". Auch für das leibliche Wohl der Gäste wird, dem Thema entsprechend, wieder bestens gesorgt sein.

Die Geschichte des Romans basiert auf einer weitgehend authentischen Begebenheit zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In einer Zeit also, die als "Romantik" bekannt ist, aber ganz und gar nicht immer romantisch war. Edith Wannags verschweigt in ihrem Roman nicht die damals herrschenden Missstände und Repressionen, vermittelt aber dennoch ein lebendiges, ja ein nahezu fröhliches Bild des Alltags dieser Zeit.

Man schreibt das Jahr 1850. In Neubronn, einem Bauerndorf am Rande der Ostalb, wird ein Wanderschuster als Gänsehirt angestellt. Obwohl die große Hungersnot vorüber ist und in Württemberg relative Ruhe herrscht, haben die Menschen mit vielfältigen Schwierigkeiten zu kämpfen: Obrigkeitsdenken, Aberglaube, überkommene Sitten und Bräuche erschweren den ohnehin harten Alltag. Als sich der Hirtenschuster in die Großmagd vom Pfauenhof verliebt, ist Kummer zunächst unvermeidbar, denn für Besitzlose ist der Traum vom Eheglück nahezu aussichtslos - ohne das nötige Geld gibt es keine Heiratsbewilligung. Doch Steffe, der allseits beliebte und zupackende Hirtenschuster, schafft es, alle Widerstände zu überwinden.