Rossmann Neu eröffnete Rossmann-Filiale in Blaufelden spendet für Spielgeräte

Bürgermeister Klaus Köger, Sonja Öxle, Marktleiterin Cornelia Garczyk, Julia Beis und Stefan Gerhard vom DKHW bei der Übergabe der Spendendose
Bürgermeister Klaus Köger, Sonja Öxle, Marktleiterin Cornelia Garczyk, Julia Beis und Stefan Gerhard vom DKHW bei der Übergabe der Spendendose © Foto: Dominik Prüfer
Blaufelden / DOMINIK PRÜFER 28.08.2014
Die Drogeriemarktkette Rossmann und das deutsche Kinderhilfswerk unterstützen den in der Planung befindlichen Kindergarten im Kleistweg. Die Spende soll für Spielgeräte im Außenbereich genutzt werden.

Der Parkplatz ist voll, die Kundschaft gut gelaunt und die Stimmung entspannt. In der seit Samstag eröffneten Rossmann-Filiale in Blaufelden wird vieles neugierig begutachtet. Der Anspruch ist hoch: Man wolle den freundlichsten und besten Drogerieservice in Blaufelden bieten, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf den rund 650 Quadratmetern werden insgesamt elf Mitarbeiter beschäftigt. Die Drogeriemarktkette will aber nicht nur ihren Kunden etwas Gutes tun, sondern auch den Kindern. Seit Jahren kooperiert man mit dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW), bundesweit stehen rund 11.000 Spendendosen in Rossmann-Filialen.

In die Spendendose in Blaufelden gibt Rossmann nun einen Euro für jeden der ersten tausend Kunden. Dieses Geld soll dem in der Planung befindlichen neuen Kindergarten im Kleistweg zugutekommen. "In Kinder und Jugendliche zu investieren, bedeutet Zukunft zu schaffen", begrüßt Blaufeldens Bürgermeister Klaus Köger die Initiative. Dem stimmt der Standortleiter des DKHW, Stefan Gerhard, zu: "Spielen an der frischen Luft macht Kindern nicht nur Spaß, sondern fördert ihre motorische Entwicklung." Kinderlärm sei Zukunftsmusik.

Die Spende ist deshalb so wichtig, da für die Außenanlage aus den alten Kindergärten wohl keine Spielgeräte in den neuen gebracht werden können. "Leider bieten sich die wenigsten Geräte durch ihren Zustand dafür an, langfristig weiter genutzt zu werden", äußert sich Köger. Dass bei Neueröffnungen konkret Kinderprojekte vor Ort unterstützt werden, gehört zur Firmenpolitik von Rossmann. "Wir wollen damit ein deutliches Signal zu mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland setzen", sagt die Rossmann-Bezirksleiterin Martina Mehren-Werz.

Mit dem neuen Kindergarten im Kleistweg wird das Gebäude des ehemaligen Altenheims in Blaufelden neu genutzt werden. Die beiden bisherigen Kindergärten sollen gemeinsam in dem Projekt untergebracht werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk

Seit 1972 setzt sich das in München gegründete Deutsche Kinderhilfswerk für die Verbreitung von Kinderrechten sowie die Bekämpfung von Kinderarmut.

Auch die Verbesserung der Spielplatzsituation in Deutschland gehört zu den Zielen. So sollen die Spielplätze bundesweit fantasievoll gestaltet werden, um ein kindertaugliches Lebensumfeld zu schaffen. Wie man das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützen kann, erfährt man online unter www.dkhw.de.

SWP