Gerabronn / Langenburg Netze BW hält Erdkabel für möglich

Gerabronn / Langenburg / Sebastian Unbehauen 20.08.2018
Für die geplante Leitung bevorzugt das Unternehmen zwei Trassen. Auf einer soll der Strom unterirdisch fließen.

Für die geplante Hochspannungsleitung von Kupferzell nach Rot am See hat die Netze-BW, ein Tochterunternehmen des Stromversorgers ENBW, am vergangenen Freitag beim Regierungspräsidium Stuttgart die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens beantragt. Wie die Netze-BW mitteilt, hat das Unternehmen von 16 Korridoren, die es im Vorfeld untersucht hat, zwei in die engere Wahl genommen. Es handelt sich zum einen um einen kombinierten Erdkabel- und Freileitungskorridor mit der Bezeichnung E 2, bei dem ein Erdkabel südlich an Langenburg und nördlich an Gerabronn vorbei geführt werden soll. Zum anderen geht es um einen Freileitungskorridor mit der Bezeichnung F 3, bei dem eine Freileitung südlich an beiden Städten vorbei verläuft. In beiden Fällen wäre eine bestehende Freileitung bei Orlach der eine Endpunkt der Trasse, ein neues Umspannwerk bei Lenkerstetten der andere.

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