In Satteldorf werden seit Kurzem die Spielplätze umgebaut. Neue Spielgeräte werden gebaut, ältere saniert und zu alte abgeschafft. Insgesamt haben die neuen Geräte 16 600 Euro gekostet. Den Personalaufwand eingerechnet, wird die Kommune letztlich wohl knapp 20 000 Euro für die Renovierungen ausgeben müssen. „Dafür hält es wieder eine Weile“, meint Bautechniker Christoph Hager. „Man macht auch viele Kinder glücklich, und das ist ja auch schön.“

Viele Holzgeräte mussten abgebaut werden, weil sie zu alt und schlichtweg morsch waren. Ungefähr 90 Prozent der abgebauten Geräte waren in die Jahre gekommen. Andere dagegen, Kriechröhren etwa, wurden wegen neuer Vorschriften demontiert. So sind beispielsweise neue Höhen vorgeschrieben.

Im Kindergarten Elrichshausen wurde zusätzlich zu einem neuen Rutschenhäuschen gleich noch ein „Grünes Klassenzimmer“ eingerichtet – im Freien, versteht sich. Es besteht aus zwei Stufen Muschelkalk in einem Halbkreis, auf denen die Kinder in Zweierreihen sitzen können. Vorne kann ein Erwachsener unterrichten oder Geschichten vorlesen.

Externe Prüfer kontrollieren

Der Umbau sollte zügig in Angriff genommen werden. Alle 27 Geräte werden heuer noch von einem externen Prüfer geprüft. Der kontrolliert, ob es eventuelle Verletzungsgefahren oder Mängel gibt, die sofort ausgebessert oder verändert werden müssen. Oft werden auch alte, morsche Holzschaukeln gegen moderne Vogelnestschaukeln ausgetauscht.

Im Moment passiert genau das auf dem Spielplatz in Bronnholzheim, während im Kindergarten Barenhalder Straße in Satteldorf ein Sandkasten neu gebaut und besser ausgestattet wird und ein altes Spielhäuschen und eine Kriechröhre durch einen großen Sechseckturm mit Rutsche und vielen Kletterelementen ausgetauscht werden.

Weil die Freiluftsaison bald wieder beginnt, sollten die Spielgeräte, die bereits im letzten Herbst gekauft wurden, bald in Besitz genommen werden können. Auf jeden Fall aber kann sich der Nachwuchs schon jetzt auf reparierte oder sogar neue Spielgeräte freuen.