Kirchberg Muswiese mit Chips und Boxauto

Andréa Devred vor dem Weihnachtsmuseum in Rothenburg.
Andréa Devred vor dem Weihnachtsmuseum in Rothenburg. © Foto: Natalie Jost
NATALIE JOST 03.11.2014
Eine Woche lang hat Andréa Devred (12) aus Nordfrankreich in einer Kirchberger Familie gelebt. Besonders genoss sie einen Muswiesen-Nachmittag.

Französische Schüler waren eine Woche lang zu Gast im Landkreis Hall. Vom 11. bis 18. Oktober nahmen die Jungen und Mädchen des College Pierre Corneille (le Neubourg) an einem Austausch mit der Schloss-Schule-Kirchberg teil. In dieser Zeit lebten sie bei den Familien ihrer Austauschpartner. Neben Nachmittagsausflügen mit den Gastfamilien stand ein Ausflug ins Mercedes-Benz-Museum nach Bad Cannstatt an. Außerdem besichtigten sie die Kirchberger Altstadt, picknickten in Dinkelsbühl, tobten sich bei einem Sportnachmittag aus und bummelten in Heidelberg. Natürlich schnupperten sie auch in den Unterricht ihrer deutschen Austauschschüler hinein. Verständlich, dass den französischen Schülern die Ausflüge und Unternehmungen ein wenig besser gefielen.

Wir haben die zwölfjährige Austauschschülerin Andréa Devred aus Troncq (Nordfrankreich) vor ihrer Abreise befragt:

Andréa, wie gefällt es dir in Deutschland?

ANDRÉA DEVRED: Es ist schön, aber sehr teuer.

Was ist anders als in Frankreich?

Es gibt weniger Nachmittagsunterricht. Ich habe in Frankreich immer außer mittwochs Nachmittagsschule.

Was ist schwierig für dich?

In Deutschland muss man sehr früh aufstehen, weil die Schule früher anfängt als in Frankreich.

Wie verstehst du dich mit deiner Gastfamilie?

Die Familie ist sehr nett und ich mag sie. Wir unternehmen viel.

Was ist dein Lieblingsgericht in Deutschland?

Ich liebe Brezeln und Maultaschen.

Was war das Schönste, das du in Deutschland erlebt hast?

Der Nachmittag auf der Muswiese mit vielen deutschen und französischen Schülern war sehr lustig. Wir haben Kartoffelchips gegessen und sind Boxauto gefahren.