Rot am See Mitgliederversammlung des Maschinenrings Blaufelden

PM 04.03.2014
Mehr Mitglieder, neue Technik, viele Einsatzstunden: Der Maschinen- und Betriebshilfsring Blaufelden steht gut da. Das wurde bei der Mitgliederversammlung im gut besuchten Forum in Rot am See deutlich.

Der Vorsitzende Rainer Hofmann ging in seinem Jahresbericht auf die Entwicklung des Maschinenrings im vergangenen Jahr ein. So stieg etwa die Mitgliederzahl trotz Rückgangs der Zahl landwirtschaftlicher Betriebe auf mittlerweile 910. Der Gesamtverrechnungswert erhöhte sich auf mehr als 3,3 Millionen Euro. Als Beispiel für die ständige Weiterentwicklung im Bereich Landtechnik nannte Hofmann beispielhaft die Einführung neuer Sätechnik im Ring. Erstmals wird ab dem Frühjahr eine Direktsämaschine im Soloverleih eingesetzt.

Der Vorsitzende bedankte sich bei den landwirtschaftlichen Lohnunternehmen für die gute Zusammenarbeit - und hier vor allem bei deren Vertreter im Beirat des Rings, Gottlieb Kraft aus Schrozberg-Ettenhausen. Er saß 20 Jahre in dem Gremium und gibt das Mandat nun an Werner Glenk aus Schrozberg-Standorf weiter.

Ein Schwerpunkt der Ringarbeit ist der Betriebshilfsdienst. Geschäftsführer Lothar Mühlenstedt vermeldete in seinem Geschäftsbericht durchweg positive Zahlen. So wurden die Einsatzstunden im Betriebshilfsdienst gehalten beziehungsweise weiter ausgebaut. Der Gesamteinsatz mit der landwirtschaftlichen Bauhilfe beläuft sich auf 44 600 Stunden. Die Einsätze der Helferinnen in Privathaushalten nehmen ständig zu. Derzeit sind beim Blaufeldener Ring 21 hauptberufliche Helferinnen und 16 hauptberufliche Betriebshelfer im Einsatz.

Der Roter Bürgermeister Siegfried Gröner nahm die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung vor, die von der Versammlung einstimmig in offener Abstimmung erteilt wurde. Der Schulz hob die Arbeit des Maschinenrings als leistungsfähiger und zuverlässiger Dienstleister für die Landwirtschaft hervor und bedankte sich bei Vorstand und Geschäftsführer für ihre Arbeit zum Wohle der landwirtschaftlichen Betriebe.

Weitere Umsatzzahlen der hundertprozentigen Maschinenring-Tochter "Fritz GmbH" präsentierte deren Geschäftsführer Helmut Heck aus Wallhausen. Er gab auch Informationen zur Entwicklung der Wirtschaftsdüngerbörse.

Dann standen Wahlen auf dem Programm. Für den ausscheidenden Beirat Heinz Weidmann aus Wiesenbach wurde als Nachfolger Thomas Weinert aus Wiesenbach einstimmig gewählt. Rainer Hofmann aus Blaufelden-Wittenweiler, seit 1990 im Vorstand des Maschinenrings, wurde ebenfalls für weitere drei Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Im Anschluss bedankte sich der Vorstand mit einer Urkunde und einem Kulturgutschein bei Heinz Weidmann für mehr als 23 Jahre aktive Mitarbeit im Beirat des Rings.

Es gab noch weitere Ehrungen. Sieben Mitarbeiter bekamen für ihre langjährige Tätigkeit im Maschinenring Blaufelden Auszeichnungen. Hofmann bedankte sich bei allen für ihre Arbeit und ihr Engagement. Geehrt wurden: Florian Mehrer (für zehn Jahre), Sandra Draxler (zehn), Stefan Arnold (zehn), Edith Hanselmann (15), Inge Wieland (20), Irene Wolz (20) und Martina Conrad (20).

Im Anschluss an die Regularien hielt die Professorin Martina Klärle aus Weikersheim-Schäftersheim einen Vortrag zum Thema "Was geschieht mit unseren Dörfern in Baden-Württemberg?". Klärle zeigte anschaulich die Entwicklung des ländlichen Raumes auf - etwa in Bezug auf die Bevölkerungszahl und den Flächenbedarf. Und die Referentin präsentierte zugleich auch Möglichkeiten, durch entsprechende Programme neue Entwicklungspotenziale im ländlichen Raum zu erschließen.