Sanierung Mitglieder der SK Fichtenberg beschließen die Sanierung des Viechberg-Sportplatzes

Spielfeld-Sanierung ja oder nein, das ist hier die Frage. Die Sportkameradschaft Fichtenberg hat ihre Heimat am Viechberg und will diese erhalten. Foto: Hofmann
Spielfeld-Sanierung ja oder nein, das ist hier die Frage. Die Sportkameradschaft Fichtenberg hat ihre Heimat am Viechberg und will diese erhalten. Foto: Hofmann
Fichtenberg / BRIGITTE HOFMANN 17.03.2014
Nicht nur ein Stein, ein ganzer Steinbruch fiel den Verantwortlichen der SK Fichtenberg vom Herzen. Alle Hände flogen hoch bei der Frage aller Fragen. Der Viechberg-Sportplatz kann nun saniert werden.

Auf den Informationsabend in der Woche zuvor folgte die Stunde der Wahrheit bei der Jahreshauptversammlung der Sportkameradschaft (SK) Fichtenberg. Darf die Sanierung des Rasenspielfelds am Viechberg in Angriff genommen werden? Der Platz ist schön in die Landschaft eingebettet, die Infrastruktur und ein schmuckes Vereinsheim sind vorhanden, aber der Sportplatz hat keine DIN-Maße, ist uneben, die Drainage defekt und die Alternative, der Sportplatz in der Rotaue, weit vom Schuss.

Lange hatte man im Vorfeld über alle möglichen Lösungen nachgedacht. Klar, eine Sanierung ist teuer, aber Kassier Andreas Traub konnte einen soliden Finanzierungsplan vorlegen. Es gab auch Fragen, beispielsweise zu Bewässerung, Pflege oder Nachfinanzierung, wenn das Geld wider Erwarten doch nicht reichen sollte. Was so aber niemand erwartet hatte: Offen und einstimmig wurde der Beschluss zur Sanierung gefasst.

SKF-Vorsitzender Michael Busse war aus dem Häuschen: "Mir fehlen die Worte." Er sei stolz auf den Verein und seine Geschichte. Die Abstimmung habe er sich problematischer vorgestellt. Nun also kann die Realisierungsphase beginnen. Zunächst muss die Sache durch den Gemeinderat, der Mittel in Höhe von rund 80 000 Euro bereits in den Haushalt eingeflochten und damit grünes Licht signalisiert hatte. Die vorläufige Zusage des WLSB über Zuschüsse von rund 45 000 Euro muss festgezurrt und das für den Notfall vorgesehene Bankdarlehen klargemacht werden. Den Rest der auf rund 166 000 Euro veranschlagten Kosten muss die SKF selbst aufbringen. Dafür hat sie auch schon einen Plan. Neben ihrer Eigenleistung sollen die "Bronnweiler Weiber" und andere Veranstaltungen helfen, dass Geld in die Vereinskasse gespült wird. Symbolisch soll das Spielfeld in Quadratmeter aufgeteilt und verkauft werden. Zusagen in Höhe von 5000 Euro gebe es bereits.

Zwölf Monate müssen vom Beginn der Bauarbeiten von etwa Mitte 2015 bis zur geplanten Einweihung Mitte 2016 überbrückt werden. Währenddessen finden sämtliche Aktivitäten auf dem Rotplatz statt. Auch für das Training müssen gegebenenfalls Ausweichmöglichkeiten geschaffen werden. Eine kleine Hütte und ein mobiler Verkaufswagen sollen dann am Sportplatz in der Rotaue die Verpflegung sichern.

Ansonsten hoffen Vorstand und Mitstreiter, dass möglichst viele Fichtenberger den Verein unterstützen, die Angebote annehmen und die Veranstaltungen besuchen. Auch als Zuschauer bei den Fußballspielen könnten sie einen Beitrag leisten. Denn dann wären gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erlegt. Gerne würde die erste Fußballmannschaft aufsteigen, hat zurzeit aber einen kleinen Durchhänger und könnte Anfeuerungsrufe sehr gut gebrauchen.