Schrozberg Mit Mut und mit viel Mühe

Bei der Ausstellung "Malschule Baier" gibt es auch Porträts zu sehen - sehr zur Freude von Gunther Baier. Privatfoto
Bei der Ausstellung "Malschule Baier" gibt es auch Porträts zu sehen - sehr zur Freude von Gunther Baier. Privatfoto © Foto:  
Schrozberg / PM 22.07.2015
Bürgermeister Klemens Iszak hat mit "Malschule Baier" die letzte Kunstausstellung vor der Sommerpause im Eingangsbereich des Schlosses eröffnet.

Es sind Werke von Schülern der Malschule sowie von Kursteilnehmern der Volkshochschulen (VHS) Niederstetten und Weikersheim zu sehen, die von Gunther Baier unterrichtet wurden. "Kinder beginnen, nachdem sie plappern und laufen gelernt haben, mit dem Malen", sagte Iszak, und: "Wenn man eine Feierlichkeit hat, legt man den Kindern ein paar Stifte hin und einen Berg Papier, und sie sind erst mal eine Weile beschäftigt." Das Malen, die Kreativität und die Fantasie seien von Anfang an in uns drin. Und gehörten zusammen.

Lorelei Zahn umrahmte die Vernissage auf dem Flügel musikalisch. Sie spielte als Abschluss der Ansprachen ein selbst zusammengestelltes Medley aus Liedern mit dem Thema "Farben". Da erkannte man Melodien wie "Somewhere over the Rainbow", "Rote Lippen soll man küssen", "Yellow Submarine", "Weiße Rosen aus Athen" und "Mein kleiner grüner Kaktus".

Gunther Baier erzählte von der Zeit und der vielen Mühe aller Beteiligten, die es brauchte, um diese Galerie zustandezubringen und von dem Mut, überhaupt auszustellen. Nachdem Fritz Klingler, Lyriker und Landwirt aus Insingen, einige seiner Gedichte vorgetragen hat, übernahm Tanja Schlenker, Außenstellenleiterin der VHS Weikersheim, das Wort. Sie begann mit dem Liedtext "I did it my way". Jeder mache es auf seine Art. Die Kurse führten einen nicht nur zum Malen, so Schlenker, sondern auch zum Austausch miteinander.

Die Kunstausstellung ist bunt, mehr als 22 Aussteller sind beteiligt. Sie sind Spiegel der Vielseitigkeit und Kreativität der Menschen. Die einen malen als Ausgleich oder um sich auszulassen. Die anderen, um mit sich ins Reine zu kommen oder zu Therapiezwecken. "Kunst hat eine heilsame Wirkung", findet Baier. Durch Kunst würden Bekanntschaften gemacht und Freundschaften geschlossen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich. Von Clownmalerei, Computerdruck, präzisen Landschaften und Objekten bis hin zu expressionistischen Werken und Porträts ist nahezu alles vertreten.

Info Die Kunstausstellung ist am Sonntag, 27. Juli, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Ansonsten gelten die normalen Öffnungszeiten des Rathauses: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, zudem montags bis mittwochs von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie donnerstags von 13.30 bis 18 Uhr.

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