Auf Anregung von Gemeinderat Bernhard Gerber soll die Gemeinde einen Rechtsanwalt einschalten. Er soll klären, ob es eine rechtlich einwandfreie Möglichkeit gibt, die bisher von der Gemeinde geplanten Konzentrationsflächen für Windkraft auf Michelbacher Gemarkung zu verkleinern, ohne dass dies als "Verhinderungsplanung" ausgelegt werden kann. Bislang sind innerhalb des Gemeindeverwaltungsverbands für mögliche Windräder in allen Gemeinden die gleichen Abstände zu Wohngebieten geplant. Ob Ausnahmen möglich sind, will Michelbach nun prüfen. Der Beschluss dazu fiel im Gemeinderat mit einer knappen Mehrheit.

Der Regionalverband plant derzeit keine Vorrangflächen für Windkraft auf Michelbacher Gemarkung. Grund dafür sind abweichende Kriterien. Der Gemeinderat hat dies zur Kenntnis genommen.