Ilshofen Meilenstein für Zukunft

Von Eugen Walter, Mitarbeiter bei Bausch + Ströbel, stammt der Name Meilensteinbrücke.
Von Eugen Walter, Mitarbeiter bei Bausch + Ströbel, stammt der Name Meilensteinbrücke. © Foto: Marcus Haas
Ilshofen / CUS 06.11.2014
Die Fußgängerbrücke sitzt seit dem 19. August und verbindet das neue Firmengelände mit den Parkplätzen. Nun hat sie auch einen Namen: Meilensteinbrücke. Gestern wurde sie in Ilshofen feierlich getauft

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"Letztendlich haben wir uns für einen Namen entschieden, der gut zum Ausdruck bringt, was diese kleine Brücke für uns bedeutet: Ein Meilenstein, weil sie unseren ersten Sprung über die Landesstraße symbolisiert. Diesen Gedanken hat unser Mitarbeiter Eugen Walter formuliert, und nach seinem Vorschlag werden wir nun täglich über die Meilensteinbrücke gehen", sagt Geschäftsführer Siegfried Bullinger in seiner Begrüßungsrede vor den rund 80 Gästen im regengeschützten Zelt direkt neben der neuen Brücke in Ilshofen. Wer bei Bausch + Ströbel einen guten Einfall für den Namen der Brücke hatte, der machte mit. Insgesamt wurde aus 45 Vorschlägen der Name Meilensteinbrücke ausgewählt. Das Schild befreiten Landrat Gerhard Bauer und Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler.

Bullinger nennt wesentliche Daten. Insgesamt wurden bei Bausch + Ströbel in den vergangenen sechs Jahren 40 Millionen Euro in neue Gebäude und in die Modernisierung bestehender Bauwerke investiert. Für die insgesamt 600 Parkplätze und die Brücke wurden rund 1,8 Millionen Euro ausgegeben. Dazu kommen rund 1,4 Millionen Euro für 350 Carports inklusive Fotovoltaikanlagen. Bei optimalen Bedingungen werde der Strom allein aus Sonnenenergie gewonnen. Die Brücke misst insgesamt 31,3 Meter, der Abstand zwischen den Treppenlagern beträgt 21,3 Meter, ergänzt Architekt Jochen Fessel technische Details. Landrat Bauer sieht die Brücke sinnbildlich als dreifache Verbindung von Bausch + Ströbel zu seinen Mitarbeitern, zur Umwelt und zur Stadt Ilshofen. Beispiel Mitarbeiter: Die Firma lasse sie stets am Erfolg teilhaben - ein Zeichen großer Wertschätzung. Bürgermeister Wurmthaler sieht mit dem Sprung über die Landesstraße eine Investition in die Zukunft, für Expansion, für neue Arbeitsplätze.